Hassia erweitert das Betriebsgelände um das ehemalige Gelände der Firma Brother in der Straße Im Rosengarten. 	FOTO: CHRISTINE WIEBERNEIT
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Hassia erweitert das Betriebsgelände um das ehemalige Gelände der Firma Brother in der Straße Im Rosengarten. FOTO: CHRISTINE WIEBERNEIT

Hassia setzt auch am Stammsitz auf Expansion

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Bad Vilbel (pm). Hassia wächst weiter. Der Getränkehersteller hat zum Jahreswechsel seinen bisherigen Wettbewerber Wüllner aus Bielefeld übernommen. Damit gehen drei Brunnenbetriebe in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt mit zusammen ca. 360 Beschäftigten an das Familienunternehmen aus Bad Vilbel, teilt das Unternehmen mit. Enthalten sind auch die Marken- und Vertriebsrechte für die Mineralwassermarken Carolinen, Güstrower Schlossquell sowie Gaensefurther Schloss Quelle, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aber auch in Bad Vilbel setzt das Unternehmen auf Expansion: Kurz vor dem Abschluss steht ein Bauvorhaben in der Gießener Straße. Es entsteht neben dem Hassia-Verwaltungsgebäude. In das neue, dreigeschossige Gebäude, das von dem Architekturbüro Feuerschmitzbäckmann aus Offenbach entworfen wurde, werden Mitarbeiter von Bionade und Hassia Mineralquellen einziehen, informiert Sibylle Trautmann, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. »Das Herzstück des Gebäudes ist sein Innenleben«, sagt sie. Entwickelt von den Innenarchitekten der Ippolito Fleitz Group aus Stuttgart, biete es moderne und für neues Arbeiten bedarfsgerechte Kommunikations- und Arbeitszonen. So werde Raum sowohl für konzentriertes Arbeiten als auch abteilungsübergreifende Projektarbeit geschaffen. Die vielfältigen neuen Möglichkeiten könnten von allen Mitarbeitern des Standortes genutzt werden.

Bei Bau und Ausstattung werde besonders auf Energieeffizienz und nachhaltige Materialien geachtet. Noch im Laufe dieses Frühjahrs soll das Gebäude bezogen werden.

Regallager für Leergut geplant

Ein weiteres Bauvorhaben ist in der Vorbereitung. Hassia plant, seine Lagerkapazitäten am Bad Vilbeler Standort auszubauen. Dafür konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr von der Brother International GmbH drei Grundstücke mit insgesamt 23 000 Quadratmetern kaufen, die sich hälftig zu beiden Seiten der Straße Im Rosengarten erstrecken. Neben den Lagerkapazitäten - ein automatisiertes Regallager für Leergut ist geplant - sollen Parkplätze für Lkw und Pkw entstehen. »Wir haben dafür Bauanträge gestellt«, sagt Trautmann.

Seit Wochen schon sind auf beiden Arealen Abrissarbeiten der bestehenden Gebäude im Gange. Auch das im Moment noch stehende, aber mittlerweile schon leer geräumte Bürogebäude auf Betonsäulen soll noch abgerissen werden, erläutert die Firmensprecherin. Eine Zwischenbilanz für das im vergangenen Jahr angestoßene Bauvorhaben sei positiv: Insgesamt »liegen die Abrissarbeiten im Zeitrahmen«, sagt Sibylle Trautmann. Avisierter Beginn für eine neue Bebauung der Grundstücke ist diesem Sommer.

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