Hakuna Matata

  • VonChristine Fauerbach
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Wer hätte gedacht, dass Afrika nur einen Katzensprung entfernt von der Vilbeler Innenstadt liegt? Und sich die Serengeti auf der Bühne in der Mensa der John-F.-Kennedy-Schule (JFK) befindet? In die farbenprächtige Welt des »Geweihten Landes« entführte die Theater-AG ihre Mitschüler und Zuschauer in ihrem neuen Theaterstück »Der König der Löwen«.

Wer hätte gedacht, dass Afrika nur einen Katzensprung entfernt von der Vilbeler Innenstadt liegt? Und sich die Serengeti auf der Bühne in der Mensa der John-F.-Kennedy-Schule (JFK) befindet? In die farbenprächtige Welt des »Geweihten Landes« entführte die Theater-AG ihre Mitschüler und Zuschauer in ihrem neuen Theaterstück »Der König der Löwen«.

30 Schüler aus den Haupt- und Realschulklassen standen bei der Bühnenfassung von Lehrerin Caroline Haberland als Löwen, Hyänen, Elefanten, Zebras, Antilopen und Giraffen im Rampenlicht. In 13 Szenen und mit neun Liedern erzählten die jungen Schauspieler die bewegende Geschichte des Löwenjungen und Königssohns Simba (Benj spielt den kleinen, Lia den großen Simba). Er kann es kaum erwarten, so groß und stark zu sein wie sein Vater Mufasa (Tugce). Alle Tiere pilgern zum Königsfelsen, um Simba, den Sohn von Mufasa und Sarabi (Victoria) zu sehen. Der Schamane Rafiki (Hanna) salbt das Löwenbaby und präsentiert es dem Volk.

Alles gut? Nein. Scar (Arda), Simbas Onkel, will die Herrschaft an sich reißen, verbündet sich mit den hungernden Hyänen Shenzi, Banzai und Ed (Tahl, Julien, Malte) und stellt Simba eine Falle am Elefantenfriedhof, »einem schrecklichen Ort, an den nur mutige Löwen hingehen«.

Am Ende wird alles gut

Die Neugier des jungen Löwen ist geweckt. Mit seiner Freundin Nala (Nika spielt die kleine, Sofia die große) entkommt Simba ihrem Aufpasser, dem Nashornvogel Zazu (Emily). Das Duo gelangt zum Elefantenfriedhof, wo sie auf die Hyänen treffen und von ihnen verfolgt werden. In letzter Sekunde kann Mufasa die beiden mit einem Schlag seiner mächtigen Pranke retten.

Mufasa ist über Simbas Verhalten sehr wütend. Er erklärt ihm, dass man nur mutig sein sollte, »wenn du es sein muss. Mutig sein heißt nicht, dass man Ärger sucht«. Doch Scar gibt keine Ruhe. Er spinnt eine neue Intrige. Bei dieser kommt Mufasa ums Leben. Die Schuld am Tod des Löwenkönigs schiebt Scar dem kleinen Simba zu und rät ihm: »Lauf weit weg und komm nie wieder.«

Simba wird in der Wüste vom Erdmännchen Timon (Ana) und dem Warzenschwein Pumbaa (Viki H.) gerettet. Die Außenseiter bringen ihn in ihre Oase. Dort erklären sie Simba ihre Philosophie: Hakuna Matata (»Keine Sorgen«). Der erwachsene Simba trifft Nala wieder, die Scars diktatorischer Herrschaft entkommen ist. Sie bittet Simba, zurückzukehren, seinen rechtmäßigen Platz als König einzunehmen. Aber er weigert sich, bis Rafiki und der Geist seines Vaters ihn an seine Pflicht erinnern. Er kehrt zurück ins Löwenreich, das zu einem kargen Ödland verkommen ist. Doch Simba vertreibt Scar und die Hyänen. Haberland und ihren Schülern gelingt es, eine lebendige Inszenierung auf die Bühne zu bringen. Einzig die fehlenden Mikrofone trüben den Theaterspaß.

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