Hahn: Keine Zeit verlieren

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Bad Vilbel (pm). Die stärker auftretenden Mutationen des Coronavirus‹ beschäftigt zurzeit auch die städtischen Kitas. Bislang seien Infektionen hauptsächlich bei Erwachsenen nachgewiesen worden, nun häufen sich die Fälle bei Kindern. Um nicht auf längere Entscheidungsprozesse durch das und mit dem Gesundheitsamt des Wetteraukreises angewiesen zu sein, hat der Magistrat Sofortmaßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehen, teilt die Stadt Bad Vilbel mit.

»Wir stellen in den vergangenen Tagen und Wochen fest, dass bei auftretenden Infektionen in einer Kita Entscheidungen seitens des Gesundheitsamts mit einer gewissen Verzögerung getroffen werden. Gerade aber in diesem sehr sensiblen Bereich dürfen wir keine Zeit verlieren, um das Infektionsgeschehen einzudämmen«, erklärt Sozialdezernent Jörg-Uwe Hahn (FDP).

Fünf Werktage zu bei positivem Fall

Die Sofortmaßnahmen sehen so aus, dass die jeweilige Kita-Gruppe bei Auftreten eines Positivfalls (Kinder und Erzieher) für fünf Werktage vollständig geschlossen wird. Weitere Gruppen sollen vollständig geschlossen werden, wenn aus personellen Gründen Vertretungen aus anderen Gruppen zuvor unvermeidbar waren, beispielsweise bei Pausenablösungen oder ähnlichen Situationen.

Letztlich sollen auch Geschwister der betroffenen Kinder vom weiteren Besuch der Kita vorübergehend ausgeschlossen werden. Diese Maßnahmen werden über das Hausrecht der Kommune geregelt.

Darüber hinaus hat der Magistrat beschlossen, dass die bisher getroffene Regelung zur Erstattung der Kitagebühren bei Eigenbetreuung und damit bei Nichtinanspruchnahme der städtischen Betreuung bis zum 31. Mai verlängert wird. Diese Regelung würde sonst am 31. März auslaufen.

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