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Die Grünen-Kandidaten der ersten drei Listenplätze für die Kommunalwahl am 14. März für die Kernstadt (v. l.): Ute Petersen, Andreas Lohbeck und Susanne Lorenzini.

Grüne mit neuem Team für die Kernstadt

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Bad Vilbel (pm). Im neunköpfigen Ortsbeirat Kernstadt waren die Grünen bisher nur mit Christopher Mallmann vertreten. Dieser kandidiert nun nicht mehr, stattdessen tritt ein völlig neues Team mit vier Frauen und drei Männern an, teilen die Grünen mit. Gemeinsam wollen sie dieses Mal mehr Sitze im Ortsbeirat erhalten.

An der Spitze steht Susanne Lorenzini. Sie begründet ihre Motivation: »Ich bin Anhängerin der Idee einer ›Gemeinwohl-Wirtschaft‹ mit ökologischem Gewissen und großem Interesse am Tierwohl. Die völlig überzogenen Baumfällaktionen und fortgesetzte Zubetonierung öffentlicher Grünflächen mit fragwürdigen Prestigeprojekten haben mich zum Engagement in der Lokalpolitik bewogen. Denn Lamentieren hilft nicht, daher kandidiere ich für die Grünen im Ortsbeirat Kernstadt und Stadtparlament mit dem Ziel, politische Willensbildung und Vorgaben für Verwaltungshandeln mitgestalten zu können.« Dabei zeigt sie sich inspiriert von einem bekannten Oberbürgermeister: »Mein politisches Vorbild ist Boris Palmer, auch wenn er in unserer Partei sehr umstritten ist. Mit seinem pragmatischen, faktenbasierten Politikstil führt er Tübingen seit Langem sehr gut - auch durch diese Pandemie. Gleiches wünsche ich mir für Bad Vilbel.«

Auf Platz zwei für den Ortsbeirat sowie für das Stadtparlament kandidiert Andreas Lohbeck. Der Vater eines Teenagers wünscht sich mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung bzw. Bürgernähe in Bad Vilbel. »Es muss mehr miteinander, statt übereinander, geredet werden«, sagt Lohbeck und schlägt vor: »Vielfältige Feste können dazu beitragen, dass sich Neubürger und Alteingesessene begegnen und austauschen.« Ihm sei auch wichtig, dass die Interessen der Jugendlichen gehört werden. Sie sollen an den für sie relevanten Entscheidungen, zum Beispiel in Form eines Jugendparlaments, beteiligt werden.

Auf Platz drei folgt Ute Petersen. Das Erstarken der neuen Rechten sowie die Wahl eines NPD-Mannes zum Ortsvorsteher in Altenstadt hätten sie dazu bewegt, für eine wehrhafte Demokratie anzutreten.

Auf den weiteren Plätzen kandidieren Rolf-Rüdiger Paeth, Sabina Eberlein, Tobias Grabo und Isil Yönter.

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