Grüne fordern klare Kante gegen rechts

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Bad Vilbel (pm). Zum Jahrestag des rechtsextremistischen Terroranschlags in Hanau rufen die Grünen in Bad Vilbel zum Gedenken und entschiedenem Handeln gegen rechts auf. Spitzenkandidatin Kathrin Anders erklärt: »Angesichts des zehnfachen Mordes sind wir alle aufgefordert, Menschenhass mit aller Entschiedenheit zu begegnen. In Hanau ist der Hass in Gewalt umgeschlagen.

Es erschüttert mich, dass junge Menschen ihr Leben verloren haben, weil sie nicht die Hautfarbe der Mehrheitsgesellschaft hatten. Die Opfer waren Hanauer, waren Söhne und Töchter, waren Geschwister, waren Väter und Mütter. Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen, deren Schmerz und Leid grenzenlos sein muss.«

Clemens Breest, ebenfalls Spitzenkandidat der Grünen, fordert: »In Bad Vilbel sind wir aufgrund rechter Kandidaten einer Partei, die in Teilen bereits vom Verfassungsschutz beobachtet wird, gefordert, diesen Wegbereitern des rechten Terrors eine deutliche Grenze zu setzen. Als Grüne schließen wir nicht nur jegliche Zusammenarbeit aus, sondern werden uns dafür einsetzen, dass wo immer möglich, Rechte nicht in öffentliche Funktionen gewählt werden.«

Die Grünen erwarten von allen demokratischen Parteien ein gemeinsames Vorgehen gegen rechte Mandatsträger. Isil Yönter mahnt: »Vielerorts treten neue rechte Mandatsträger als bürgerlich und demokratisch legitimierte Personen auf. Gerade in dieser Anbiederung versuchen sie eine zunehmende Legitimation menschenfeindlicher Positionen und somit letztendlich entsprechender Gewalt den Weg zu bereiten. Wir sind alle aufgefordert sehr frühzeitig und sehr entschieden klare Kante zu zeigen!«

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