Vortrag in Ausschussitzung

Glasfaserausbau könnte kommen

  • VonPatrick Eickhoff
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Heute stimmen Bad Vilbels Stadtverordnete über Kooperation mit der Deutschen GigaNetz ab. Dann könnte - wenn es nach dem Hamburger Unternehmen geht - die Nachfragebündelung beginnen.

Bad Vilbel (wpa). Die Mitglieder des Planungs-, Bau- und Umweltausschusses haben einstimmig dafür votiert, dass die Stadt einen Kooperationsvertrag mit der Firma Deutsche GigaNetz schließt. Das Ziel: Einen Glasfaseranschluss aller Haushalte und Gewerbeobjekte in der Stadt. Im Antrag heißt es: »Die Stadtverwaltung hat in den vergangenen Jahren mit mehreren Unternehmen Gespräche bezüglich des Glasfaserausbaus geführt. In letzter Konsequenz wurde dies nicht weiterverfolgt, da seitens der Telekommunikationsunternehmen kein Entgegenkommen hinsichtlich der baulichen Art der Kabelverlegung zu erreichen war. Der Ausbau mit Glasfaserkabeln in der vorgesehen Weise hätte aufgrund der niedrigen Verlegetiefe in der Folgezeit unweigerlich zu Problemen und Mehrkosten bei allen weiteren städtischen Baumaßnahmen geführt. Auch wären Kabelschäden vorprogrammiert gewesen.«

Seit Anfang des Jahres führt man bei der Stadt deshalb Gespräche mit der Deutschen GigaNetz GmbH, um einen flächendeckenden Ausbau des Stadtgebiets mit Glasfaser zu erreichen. Vertreter des Unternehmens berichteten den Ausschussmitgliedern von möglichen Baumaßnahmen und Preisen. Sollte Bad Vilbel sich für den Kooperationsvertrag entscheiden, dann würden die nächsten Schritte folgen. Jens Matthias (Grüne) wollte wissen, was sich die Stadt überlegt hat und wieso die Wahl denn auf dieses Unternehmen gefallen sei. Erster Stadtrat Sebastian Wysocki (CDU) betonte: »Das Interesse von uns ist, dass uns der Kooperationsvertrag eine Sicherheit gibt in Form eines Mitspracherechts.«

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