Getrennte Wege an der Nidda

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Bad Vilbel (pm). Der Ausbau des Radwegs im Dortelweiler Kies befindet sich aktuell in den letzten Zügen. Schon in den nächsten Wochen soll die neue und deutlich breitere Brücke über die Nidda installiert werden, teilt die Dortelweiler CDU mit.

Nicht nur an die Radfahrer sei beim Ausbau des Niddaradwegs in Dortelweil gedacht worden, sondern auch an die Fußgänger, die den Bereich als Naherholungsgebiet nutzen. So sei ein von der CDU entwickeltes Konzept, den Rad- und Fußverkehr an besagter Stelle voneinander zu trennen, aufgegriffen worden.

Das Konzept sieht in dem Areal eine Wegeführung zur Trennung des Rad- und Fußwegs von der neuen Brücke bis zur Einmündung der Königsberger Straße vor. Der neue Fußweg schlängelt sich zwischen den großen alten Bäumen hindurch und quert auf einer Steinschüttung eine kleine Quelle.

Witzel: Natur wird erlebbar

Vor der neuen Radwegbrücke werde der Weg so geführt, dass Radfahrer automatisch über die Brücke geleitet werden und den für den Radverkehr gesperrten Fußweg entlang der Nidda nicht mehr befahren. Silke Hager ist von der Ausführung der Steinschüttung erfreut. »Die verbauten Steine ermöglichen den Durchtritt des Quellwassers und sind deutlich attraktiver als eine Verrohrung«, findet Hager. Wichtig sei es gewesen, auch den Fußweg nicht zu asphaltieren, sondern nur mit einer wassergebundenen Decke zu versehen.

Der Vorsitzende der Dortelweiler CDU, Hagen Witzel, begrüßt die Aufwertung für die Naherholung in diesem Bereich. »Durch die Wegeführung des Fußwegs wird zusätzlich Natur erlebbar gemacht«, sagt Witzel. »Auch die Steinschüttung ist wirklich gelungen und rundet die Maßnahme ab.«

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