Mit Abstand und Bedacht ins Becken - darauf kam es im Bad Vilbeler Freibadsommer 2020 besonders an. ARCHIVFOTO: PE
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Mit Abstand und Bedacht ins Becken - darauf kam es im Bad Vilbeler Freibadsommer 2020 besonders an. ARCHIVFOTO: PE

Gelungene Saison auch in Zeiten von Corona

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Bad Vilbel(pm). Mitte März dieses Jahres hätte sich vermutlich niemand einen Freibadsommer vorstellen können. Zu ungewiss waren die Aussichten, die die Coronapandemie gab. Die Verantwortlichen der Stadt haben jedoch ein detailliertes und durchdachtes Konzept ausgearbeitet, um einen Freibadsommer unter besonderen Umständen zu ermöglichen. Nun ist dieser zu Ende gegangen, und die Stadt kann ein positives Fazit ziehen.

"Der Freibadsommer 2020 wird sicher ein Stück weit in die Geschichte eingehen. Er war anders als gewohnt, aber er fand statt. Als wir Mitte Juni unser Freibad öffneten, haben wir dies mit einem ausgereiften Konzept begleitet. Heute können wir sagen, dass dieses Konzept trug und wir einen erfolgreichen Freibadsommer vor dem Hintergrund dieser besonderen Situation verzeichnen konnten", freut sich Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU), dass es keinen Corona bedingten Zwischenfall im Freibad gab.

Insgesamt 27 427 Besucher kamen seit dem 22. Juni ins Freibad. Vier Zeitfenster pro Tag teilten jeden Badetag in Schichten auf, so dass alle Schwimmer die Möglichkeit hatten, das Bad zu besuchen. "Ich danke allen Mitarbeitern des Freibads, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten und maßgeblich dazu beitrugen, dass wir unseren Bürgern überhaupt einen Freibadsommer ermöglichen konnten", sagte Stöhr.

Mit knapp 13 400 Besuchern war der August der stärkste Monat dieser Saison. "Die Besucherzahlen sind natürlich nicht vergleichbar mit denen eines normalen Sommers ohne Einschränkungen. Aber das war uns von Anfang an bewusst. Uns war wichtig, dass wir den Bürgern ein Angebot machen können, um in dieser so ungewissen Zeit ein paar unbeschwerte Stunden zu erleben", sagte der Bürgermeister. Dank richtet Stöhr zudem an das Team des städtischen Kartenbüros, das in diesem Jahr für den Verkauf der Eintrittskarten zuständig war.

"Das Kartenbüro hat neben der großen Aufgabe, die Tickets für die Hessentagskonzerte und die Burgfestspiele abzuwickeln, auch noch den Verkauf der Eintrittskarten für das Freibad übernommen und mit unserem Dienstleister Frankfurt Ticket Rhein-Main ein Onlineticketing aufgebaut. Bei den Mitarbeiterinnen des Kartenbüros darf ich mich für diese Arbeit ebenfalls außerordentlich bedanken", lobt Stöhr. Zum endgültigen Abschluss der Saison veranstaltete die Stadt erstmals ein Hundeschwimmen. Hierfür gab es Tickets für zwei Zeitfenster.

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