Geistlich leben trotz Corona-Krise

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Bad Vilbel (pm). Die aktuelle Lage macht auch vor den Kirchen nicht halt. Die gottesdienstliche Versammlung am Sonntagmorgen ist nicht mehr möglich. Das heißt aber nicht, dass das geistliche Leben der Christuskirchengemeinde komplett zur Erliegen kommt: »Die Gottesdienste fallen nicht aus, sondern wir verschieben sie: Ins Internet und in die Privatsphäre, in den häuslichen Bereich und in die Verbundenheit trotz Sicherheitsabstand«, sagt Pfarrer Ingo Schütz. Damit verbunden ist die Einladung, beim täglichen Glockenläuten um 12 Uhr und um 18 Uhr innezuhalten und ein Vaterunser zu beten. »Das tut allen Menschen gut - und gerade in der aktuellen Krise stärkt es die Gewissheit, dass wir auch diese Herausforderung gemeinsam meistern werden.«

Sein Kollege Pfarrer Klaus Neumeier fügt hinzu: »Besonders auf den Gottesdienst am Sonntagmorgen muss niemand verzichten. Wir feiern ihn in einer kleinen Form und stellen ihn per Livestream ins Internet. Unter www.ckbv.de findet man rechtzeitig einen Hinweis, wie man den kurzen Gottesdienst von 15 bis 20 Minuten live sehen und auch später nachschauen kann.«

Auch für die Seelsorge stehen die Mitarbeiter weiter zur Verfügung und sind telefonisch direkt oder über das Gemeindebüro zu erreichen. Das Telefon ist werktags von 9 Uhr bis 11 Uhr besetzt, außerhalb dieser Zeiten kann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Wer Hilfe benötigt, etwa weil er oder sie nicht mehr einkaufen gehen kann, kann sich ebenfalls melden. Die Christuskirche ist für das persönliche Gebet werktäglich zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet.

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