Gegen kalte Füßchen

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Das eigene Kind ist geboren. Geht es meinem Kind gut? Isst es genug? Fühlt es sich wohl? Das sind nur drei Fragen, mit denen sich frisch gebackene Eltern beschäftigen. Damit wenigstens die Frage nach kalten Füßen nicht zu einem Dauerbrenner wird, hat die Initiative »wellcome« vier engagierte Strickerinnen gewonnen, die Wollsöckchen für Neugeborene stricken.

Das eigene Kind ist geboren. Geht es meinem Kind gut? Isst es genug? Fühlt es sich wohl? Das sind nur drei Fragen, mit denen sich frisch gebackene Eltern beschäftigen. Damit wenigstens die Frage nach kalten Füßen nicht zu einem Dauerbrenner wird, hat die Initiative »wellcome« vier engagierte Strickerinnen gewonnen, die Wollsöckchen für Neugeborene stricken.

Ilona Schopf, die Koordinatorin von »wellcome«, steht vor ihrem Schreibtisch im Haus der Begegnung. Rund 90 Paar Wollsöckchen sind hier verteilt. »Alle Paare sind in liebevoller Handarbeit von unseren Strickerinnen hergestellt worden und werden ab sofort in die Willkommenstaschen der Stadt Bad Vilbel gelegt«, erklärt Schopf und bedankt sich vor allem bei Christa Hillenbrand.

Hillenbrand war es, die die Idee für die selbst gestrickten Socken hatte. Nun hat sie einen Großteil der Söckchen gestrickt und freut sich, dass Neugeborene schon bald stets gut gewärmte Füße haben. »Nach meinem Ruhestand wollte ich gern etwas Gutes tun, diese Aktion ist dafür genau richtig«, freut sich die ehemalige Kita-Leiterin über die umgesetzte Idee.

Für die nächsten drei Monate sind genug Söckchen gestrickt worden, um jedes Neugeborene damit auszustatten. Die Söckchen kommen in die Willkommenstasche, die Jutta Wagner vom städtischen Familienbüro gern und eigenhändig den Familien vorbeibringt. »Die Taschen selbst sind eine Art Starthilfe für die Eltern, dass wir sie nun um die Söckchen erweitern konnten, ist eine schöne Sache«, so Wagner.

Das Projekt »wellcome« gibt es seit 2002 in rund 250 Städten in ganz Deutschland. Seit 2010 ist man auch in Bad Vilbel aktiv. In Bad Vilbel wird dieses Projekt gemeinsam vom städtischen Familienbüro und der AWO getragen. Elf sogenannte »Engel«, die alle ehrenamtlich arbeiten, helfen frisch gebackenen Eltern bei den ersten Schritten ihrer Neugeborenen. »Das sind ganz unterschiedliche Aufgaben, die da auf einen zukommen. Mal mit einem Geschwisterkind spielen, damit die Mutter Zeit für das Neugeborene hat, Unterstützung bei Amts- und Arztbesuchen oder generelle Entlastung der Eltern«, schildert Ilona Schopf die Einsatzbereiche der »Wellcome-Engel«.

Wer Interesse an der Arbeit von »wellcome« hat, kann sich sich bei Ilona Schopf unter Telefon 01 52/04 91 71. Weitere Infos unter www.wellcome-online.de.

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