Chefplaner und Koordinator Jürgen Romig schaut mit der Bauherrin und BFW-Geschäftsführerin Maria Kling in eines der neuen Eltern-Kind-Appartements. FOTO: CHRISTINE FAUERBACH
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Chefplaner und Koordinator Jürgen Romig schaut mit der Bauherrin und BFW-Geschäftsführerin Maria Kling in eines der neuen Eltern-Kind-Appartements. FOTO: CHRISTINE FAUERBACH

Nur die Gebäudehülle ist geblieben

  • vonChristine Fauerbach
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Bad Vilbel(cf). Das Berufsförderungswerk (BFW) Frankfurt investiert rund 20 Millionen Euro in die Modernisierung der vor mehr als 40 Jahren errichteten Internatsgebäude am hessenweit einzigen Standort für Dienstleistungen der beruflichen Rehabilitation in Bad Vilbel.

Auf den Tag genau nach einem Jahr übergaben Jürgen Romig, Chefplaner und Koordinator, die Architekten Helmut Dörfer, Frank Grohnmeier und Moritz Kirstein sowie Bauleiter Volker Söth, Niederlassungsleiter und Prokurist Peter Groß mit Haus A, den ersten Bauabschnitt an Geschäftsführerin Maria Kling. "Heute gehen 6,4 Millionen Euro in die Hände des General-Bauunternehmers APO-Projekt und der Wert in die des BFW Frankfurt", betonte Jürgen Romig. Und fügte mit Blick auf das abgeschlossene Teilprojekt hinzu: "Schön ist es geworden gut ist es geworden." Diesem Lob für alle Beteiligten schloss sich die Bauherrin voll und ganz an. "So eine Nummer haben wir noch nie gestemmt. Alles hat wunderbar geklappt, trotz Zeitdruck, denn am 17. August beziehen die ersten Studenten ihre Zimmer." Mit der Modernisierung werde in die Zukunft des BFW investiert und damit das Angebot der beruflichen Rehabilitation im Rhein-Main-Gebiet gesichert.

Wie umfangreich die Sanierung und Modernisierung war, erläuterte Architekt Moritz Kirstein: "Das Haus wurde komplett entkernt und innen wieder neu aufgebaut. Erhalten wurden einzig die Gebäudehülle und das Tragwerk."

Warum dies so war, brachte Jürgen Romig auf den Punkt: "Das Hochhaus glich von oben bis unten einem Schweizer Käse. Das trifft auf fast alle Bauten aus den 70er Jahren quer durch die Republik und Europa, was den Brandschutz betrifft, zu."

Stolz ist die Bauherrin auf die moderne Ausstattung der Zimmer, die durch einige Eltern-Kind-Appartements ergänzt werden. Sie seien wichtig, damit auch Väter und Mütter an einer beruflichen Qualifizierung im BFW teilnehmen können. "In den vergangenen Jahren sind die Nachfrage und der Bedarf an Internatsplätzen gestiegen", informiert Klink.

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