Für eine junge Stadt

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Bad Vilbel (pm). Die Junge Union (JU) Bad Vilbel will der Jugend eine lautere Stimme geben. Fünf Kandidaten wollen künftig in der CDU-Fraktion und der Stadtverordnetenversammlung dafür kämpfen. Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode hat die JU nun in einem Programm festgehalten und vorgestellt.

Eine Kernforderung des Programms: die Stadt soll in regelmäßigen Abständen umfangreiche repräsentative Jugendbefragungen durch Experten durchführen lassen. »Dazu hat der Bad Vilbeler Sozialdezernent Jörg-Uwe Hahn bereits Zustimmung signalisiert. Darüber freuen wir uns sehr«, erklären JU-Vorsitzende Deliah Eckhardt und ihr Stellvertreter Florian Gaigl. Nur so könne sichergestellt werden, dass sich die Jugendlichen gehört und ernst genommen fühlen. Im nächsten Schritt sollen dann sogenannte »Youth Sessions« stattfinden. Dabei will die JU die Jugendlichen, die Politik und die Stadtverwaltung zweimal im Jahr an einen Tisch bringen, um junge Menschen intensiver an politischen Prozessen zu beteiligen.

Outdoor-Gym als Treffpunkt

Ein Outdoor-Gym als Treffpunkt ist eine weitere Forderung des CDU-Nachwuchses. »Sport treiben, Musik hören, Freunde treffen: Das können junge Leute bisher nur in den örtlichen Fitnessstudios. Eine Mitgliedschaft kostet jedoch Geld, das nicht jeder hat«, erklärt Eckhardt. »Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass in Bad Vilbel ein Outdoor-Gym und ein Calisthenics-Park entstehen.« Weiterhin will sich die JU dafür einsetzen, dass das Kulturzentrum Alte Mühle attraktiver und jugendfreundlicher wird. »Das Konzept des Kinos ist derzeit eher auf ein erwachsenes Publikum ausgelegt«, stellt Florian Gaigl fest. Die JU wünscht sich ein jugendlicheres Programm und mehr Raum für junge Leute.

Außerdem wollen die jungen Christdemokraten geeignete Orte in allen Stadtteilen identifizieren und herrichten, an denen sich Jugendliche ungestört und ohne andere zu stören treffen können.

Das gesamte JU-Programm und die Kandidaten sind unter www.jubadvilbel.de zu finden.

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