Fünf Bäume gefällt

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Fünf Pappeln weniger stehen seit gestern in Bad Vilbel. Eine Fachfirma hat die hohen Bäume am Feldweg zwischen Dortelweil und dem Dottenfelderhof am Montag fällen lassen. Nach Angaben aus dem Rathaus bestand eine Gefahr, weil die Bäume zu nah an eine Stromleitung gewachsen seien.

Fünf Pappeln weniger stehen seit gestern in Bad Vilbel. Eine Fachfirma hat die hohen Bäume am Feldweg zwischen Dortelweil und dem Dottenfelderhof am Montag fällen lassen. Nach Angaben aus dem Rathaus bestand eine Gefahr, weil die Bäume zu nah an eine Stromleitung gewachsen seien.

Einen Schleichweg fahren? Zumindest am gestrigen Montag ist die illegale Abkürzung für Autofahrer zwischen Dortelweil und dem Dottenfelderhof gar nicht mehr nutzbar gewesen. Warnbaken blockierten den Feldweg, der auch von Radfahrern und Fußgängern als schnelle Verbindung zwischen Kernstadt und Dortelweil sehr geschätzt wird.

Die Sperrung hatte einen guten Grund: Direkt nördlich des Bahnübergangs der Niddertalbahn fällte eine Fachfirma fünf Pappeln. Die lange Baumreihe an der Westseite blieb hingegen unangetastet.

Um das Fällen der Bäume komme die Stadt nicht herum, erklärt Rathaus-Sprecher Yannick Schwander. "Das sind Baumfällungen unter der Stromtrasse." Da die Bäume zu hoch wüchsen, drohe Lebensgefahr, weil Strom überzuspringen drohe. "Man hat sich daher entschieden, diese Bäume zu fällen", erläutert Schwander.

Dies sei mit der Unteren Naturschutzbehörde des Wetteraukreises auch abgesprochen und von dieser genehmigt. Um welche Stromtrasse es sich in diesem Bereich handele, kann der Sprecher ad hoc nicht sagen. Und warum aber hätten die Bäume nicht auch einfach zurückgeschnitten werden können? Ein Fachmann habe dazu geraten, sagt der Stadt-Sprecher. "Die Fällung ist notwendig, da durch Begutachtung festgestellt wurde, dass wir regelmäßig in die benannte Gefahr kämen, wenn wir nur zurückschneiden."

Wann die Bäume letztmals zurückgeschnitten worden seien, kann er auf Nachfrage nicht erklären. "Rückschnitt in der Freifläche gibt es so nicht immer", räumt Yannick Schwander ein.

Außerdem müssten weder Natur noch Passanten auf Bäume an dieser Stelle verzichten: "Direkt vor Ort werden auch Bäume als Ersatz gepflanzt", kündigt der Stadt-Sprecher an. Welche Baumart gepflanzt werden soll, kann Schwander aktuell nicht sagen. Aber es seien in jedem Fall dann Bäume, "die nicht wieder so hoch wachsen".

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