Europas Herz ist bunt

  • VonChristine Fauerbach
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Voller Stolz stellten Kunstlehrerin Herta Maria Reitz und Schulleiterin Claudia Kamm ihrem Besucher Dr. Johannes Fertig bei der Regionalen Preisverleihung des 64. Europäischen Wettbewerbs die talentierten Teilnehmer vor. 18 Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG) haben den Wetteraukreis erfolgreich beim ältesten Schülerwettbewerb Deutschlands vertreten.

Voller Stolz stellten Kunstlehrerin Herta Maria Reitz und Schulleiterin Claudia Kamm ihrem Besucher Dr. Johannes Fertig bei der Regionalen Preisverleihung des 64. Europäischen Wettbewerbs die talentierten Teilnehmer vor. 18 Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums (GBG) haben den Wetteraukreis erfolgreich beim ältesten Schülerwettbewerb Deutschlands vertreten.

An dem unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehenden Europäischen Wettbewerb haben sich 85 229 Schülern in Deutschland beteiligt, davon 18 aus Bad Vilbel. Sie alle schafften es, mit ihren Bildern in die Landes- und Bundesjury zu kommen, und gehören zu den 600 Preisträgern. »Das GBG ist die einzige Schule im Wetteraukreis, die sich an diesem renommierten Wettbewerb beteiligt«, lobte Fertig, Vorsitzender des Kreisverbands Wetterau der Europäischen Union Deutschland. Das Motto 2017 lautete: »In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne« Die Vielfalt Europas spiegele sich in Bräuchen, Festen und Traditionen, welche die Kultur bis heute prägten.

Mit der Bearbeitung der zur Auswahl stehenden Themen begaben sich die Gymnasiasten aus den Klassen fünf bis zehn auf Spurensuche in Europas reichem Kulturschatz. Wählen konnten die in altersmäßig vier Module eingeordneten Schüler jeweils unter drei Themen, wie Kunstlehrerin Reitz berichtete. Dank ihres Engagements beteiligt sich das GBG seit 2004/05 am »Europäischen Wettbewerb – Europa in der Schule«.

Merkels Ehrenpreis geht an Selina

»Die schwierigste Phase ist, wenn ich die Themen in der Klasse vorstelle. Dann stöhnen alle erst einmal und fragen: Was sollen wir dazu denn malen? Sobald sie eine adäquate Idee haben, geht die Umsetzung meist schnell. Obwohl die Schüler sich mit dem gleichen Thema beschäftigen, präsentieren sie am Ende total verschiedene Bilder«, erzählte die Lehrerin.

Bei einer Feier im Kunstraum überreichte Rektorin Kamm nun Urkunden, Geschenke und je ein Postkartenset mit den eigenen Bildmotiven an die Preisträger. Über eine Anerkennung freuten sich Elsa Pham, Katarina Wojewoda, Lars Hagemann, Laura Louise Leczynski und Matea Rimac. Landespreisträger sind Adam Zwolinski, Johanna Jumel, Julius Freiling, Kiana Goderize und Leonie Schneider. Der Liga der Bundessieger gehören Lilli Fitzner, Josephine Hilser, Kristina Bräutigam, Julie Krüger, David Mittag, Sophie Wieloch, Louis Braun und Selina Stracke an. Selina erhielt für ihr Bild »Im Eisland« zusätzlich den Ehrenpreis der Bundeskanzlerin.

Zehntklässlerin Sophie Wieloch malte ein Aquarellbild zum Thema »Europa 4.0 – Beam me to 2027«. »Ich habe zwei Ansichten einer Stadt von heute und morgen nebeneinandergestellt. Es zeigt, wie sich die Städte durch fortschreitende Technisierung und Kommunikationsformen verändern, die Straßen leerer werden, Roboter Menschen ersetzen. Die heutige Stadtansicht habe ich in warmen, die zukünftige in kühlen Farben gemalt.« David Mittag (14) hat Frankfurt als Kulturhauptstadt mit Buntstiften gemalt. »Ich interessiere mich für Wissenschaft und Geschichte, habe historische mit modernen Gebäuden verbunden.

« Kristina Bräutigam (17) hatte im Bio-Leistungskurs ein Referat über Organtransplantationen geschrieben und deshalb das Herz Europas mit Bunt- und Aquarellstiften festgehalten.

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