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Die Kinder der Kita »Rasselbande« waren fleißig unterwegs, um ihre eigene Umwelt zu säubern.

Etwas für die Umwelt getan

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Bad Vilbel (pm). Die Kinder der Kita »Rasselbande« in Dortelweil gehen gern spazieren, spielen draußen und entdecken dabei ihre Umwelt. Einigen ist dabei aufgefallen, dass Spielplätze, Sitzgelegenheiten und Grünflächen mit Müll verschmutzt sind, besonders nach dem Wochenende. Das war Anlass, in einer der Kitagruppen darüber zu sprechen, wie Abfall entsteht und was mit ihm normalerweise geschehen sollte.

Schnell haben die Kinder verstanden, dass man zuerst Abfall vermeiden sollte, zum Beispiel, indem Wasserflaschen und Brotdosen verwendet werden, die man wieder befüllen kann und die mehrfach genutzt werden können. Erklärt wurde den Kindern dann auch, dass, sollte doch einmal Abfall entstehen, dieser getrennt werden muss, um ihn wiederverwenden zu können. Dafür wurden im Gruppenraum neue Abfalleimer aufgestellt. Für die Kinder ist das Sortieren nach Abfallarten eine Art Spiel, das nicht nur leicht ist, wenn man es einmal erklärt hat, sondern auch großen Spaß macht, heißt es in der entsprechenden Mitteilung.

Aber was kann man gegen den achtlos weggeworfenen Müll in der Natur machen? Die Leute, die ihn wegwerfen, können die Kinder leider nicht sehen und mit ihnen schimpfen. Die Erzieherinnen der Kita »Rasselbande« wurden auf die Aktion »Sauberhafter Kindertag 2021« aufmerksam. Für Anfang Mai waren in ganz Hessen Kindergartenkinder aufgerufen, Müll-Sammelaktionen durchzuführen.

Mit großer Begeisterung und ausgerüstet mit Warnwesten, Handschuhen, Müllbeuteln und Greifzangen ging es los. Was die Jungen und Mädchen da am Wegesrand, auf der Wiese und im Gebüsch alles fanden, war auf der einen Seite beeindruckend, aber leider auch sehr erschreckend. Schnell waren die Müllsäcke gefüllt - leider.

Die gefundenen Glasflaschen wurden zu den Containern gebracht. Die anderen Müllsäcke wurden in den Tonnen der Kita entsorgt. Ganz stolz berichteten die Kinder am Nachmittag ihren Eltern von der Sammelaktion. »Damit haben die Kinder allen Menschen gezeigt: Niemand ist zu klein, etwas für unsere Umwelt zu tun«, heißt es abschließend.

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