Freuen sich über die Eröffnung des Vereinssportzentrums (von links): Klaus Rotter, Thorsten Ely, Klaus Minkel, Wolfhart Burdenski, Stefan Kött, Marc Eichhorn und Thomas Stöhr. FOTO: MAG
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Freuen sich über die Eröffnung des Vereinssportzentrums (von links): Klaus Rotter, Thorsten Ely, Klaus Minkel, Wolfhart Burdenski, Stefan Kött, Marc Eichhorn und Thomas Stöhr. FOTO: MAG

Die ersten Kursteilnehmer können kommen

  • vonNiklas Mag
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Bad Vilbel(nma). Nur vier Tage trennen den SV Fun-Ball Dortelweil noch von der Inbetriebnahme des Vereinssportzentrums im Quellenpark. Bereits am Samstag fand die offizielle Eröffnungsfeier statt. Für den Verein geht mit Fertigstellung des Gebäudes ein Traum in Erfüllung. "Ach, ist das ein toller Blick hier", schwärmte Vorsitzender Stefan Kött. In einem der neuen Mehrzweckräume hatte der Verein Stühle und ein Rednerpult aufgestellt. Die Plätze waren durchnummeriert, damit sich wegen Corona niemand näher kommen sollte als nötig.

"Am kommenden Donnerstag um 10 Uhr geht es hier los, die ersten Kurse sind geplant. Babymassage, Breakdance und Jumping-Fitness", zählt der Vorsitzende einige der Sportangebote auf, die den Anfang im Sportzentrum machen werden.

2010 habe der Verein bereits erste Visionen für eine Erweiterung gehabt, der Bau des Quellenparks letztlich die Möglichkeit dazu geboten. "Ich werde oft gefragt, ob wir nun hierher umziehen. Aber unsere sportliche Heimat bleibt Am Siegesbaum", stellt Kött klar. Das Vereinssportzentrum sei eine neue sportliche Begegnungsstätte für den Verein und erhalte mit Marc Eichhorn und Thorsten Ely zwei erfahrene Leiter.

Auch Bürgermeister Thomas Stöhr wandte sich an die Anwesenden: "Ich habe immer den Eindruck, Sie haben eine tolle Chemie und Zusammenarbeit in diesem Verein." Der SV mache sich Gedanken über die Zukunft und die langfristige Entwicklung, sowohl was die Mitglieder als auch die Sportangebote betreffe. "Deshalb fiel es mir nicht schwer, Ihnen genau zuzuhören, als Sie mir damals erzählten, was Sie hier vorhaben", sagte der Bürgermeister. Im neuen Stadtteil entstehe eine Grundschule mit Turnhalle, weshalb er es als richtig ansehe, dass das Vereinssportzentrum eher für Kurse ausgelegt sei und keine Flächen für Sportarten wie Basketball oder Handball biete.

Für einen symbolischen Euro pro Jahr überlässt die Stadt dem SV Fun-Ball das Grundstück im Quellenpark, auf dem das Sportzentrum Platz gefunden hat. Klaus Minkel, der als Vertreter des Vereins für Sport-, und Kulturförderung der Veranstaltung beiwohnte, erklärte: "Die Neubürger, die in den Quellenpark ziehen, brauchen eine Infrastruktur und Grundausstattung." Mit den Grünanlagen, Spielplätzen, den beiden Kitas und nun dem Sportzentrum sei diese vielfältig.

Für symbolischen Euro überlassen

Das rund 2,4 Millionen Euro teure Gebäude wurde zu einem Drittel von der Stadt bezahlt, zu einem zweiten vom Verein für Sport- und Kulturförderung. Das sei die mit Abstand größte Förderung, die der Spendenverein bis dato getätigt habe, beschreibt Minkel. Das übrige Drittel übernimmt der SV Fun-Ball selbst, erhielt dafür aber von der Stadt einen Kredit über 600 000 Euro, den er nun über 30 Jahre tilgt.

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