"Erlenbach Check" gewinnt

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Großer Erfolg für das Georg-Büchner-Gymnasium: Die Schüler David Mittag und Paul Czaja der 9. Klasse des GBG haben mit ihrem Projekt "Erlenbach Check" den zweiten Platz beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb und den Sonderpreis Umwelttechnik im Senckenberg-Museum gewonnen. Betreut worden waren sie von zwei Biologie-Lehrkräften des GBG, Marc Grahmann und Johanna Tschammer.

Großer Erfolg für das Georg-Büchner-Gymnasium: Die Schüler David Mittag und Paul Czaja der 9. Klasse des GBG haben mit ihrem Projekt "Erlenbach Check" den zweiten Platz beim Jugend-forscht-Regionalwettbewerb und den Sonderpreis Umwelttechnik im Senckenberg-Museum gewonnen. Betreut worden waren sie von zwei Biologie-Lehrkräften des GBG, Marc Grahmann und Johanna Tschammer.

Zu Beginn ihres Projekts haben die beiden Jungforscher mehrere Niddabegehungen und Gespräche mit Experten der Uni Frankfurt durchgeführt. Auf Basis mehrere Nidda- und Erlenbachbegehungen haben sie sich für das Projekt Erlenbach Check entschieden: die vergleichende Untersuchung eines renaturierten und eines nicht renaturierten Bereichs des Erlenbachs. Die finanzielle Förderung durch die Fraport-AG und die BVB-Stiftung ermöglichte im August 2017 den Start des Projekts, das bis heute andauert. David und Paul wollten erforschen, ob die stellenweise sehr aufwendige Renaturierung des Erlenbachs auch positive Effekte auf die chemische, physikalische und biologische Gewässergüte haben. Sie haben zwei Bereiche des Erlenbachs ausgewählt, den jeweiligen Renaturierungsgrad erfasst und festgestellt, dass diese deutliche Unterschiede aufweisen. Ihre Messstellen Alpha, Beta und Gamma befinden sich im renaturierten Untersuchungsgebiet, während sich die Messstelle Delta im nicht renaturieren (kanalisierten) Untersuchungsgebiet befindet.

Sonderpreis Umwelttechnik

Vor Beginn des Projekts haben sie sich umfassend über geeignete Messmethoden informiert, um Messprotokollbögen zur Erfassung der chemischen, physikalischen und biologischen Gewässergüte zu erstellen. Nach umfangreichen Vormessungen waren sie gut vorbereitet für den Umgang mit den Chemikalien und die Gewinnung eindeutiger Daten. Mit ihren Messprotokollbögen führten und führen sie alle zwei Wochen chemische und physikalische, alle vier bis sechs Wochen biologische Messungen am Erlenbach durch.

Ergebnis ihres Projekts: Die Renaturierungsmaßnahmen wirken sich positiv auf die Lebewesen und den Lebensraum am Erlenbach aus.

Der zweite Platz beim JuFo-Regionalwettbewerb und weitere Ideen haben die beiden Jungforscher motiviert, ihr Projekt weiterzuführen und zu erweitern.

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