Eltern bauen mobilen Barfußpfad

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Bad Vilbel (pm). Es begann mit einer kleinen Frage: »Können wir nicht mal einen Barfußpfad bauen?«. Das fünfjährige Mädchen der Igelgruppe des katholischen Kindergartens »Verklärung Christi« stieß bei ihren Eltern, auch Mitglieder im Elternbeirat der Einrichtung, und den Erzieherinnen direkt auf Begeisterung. Recht schnell sammelten sie Ideen und erstellten erste Skizzen, heißt es in der Mitteilung der Kita.

Stabil und verletzungssicher waren die naheliegenden Voraussetzungen. Dazu sollte der Pfad auch nicht fest eingebaut werden, sondern mittels eines dazugehörigen Rollwagens verräumbar sein. Es war den Erzieherinnen wichtig, ihn nicht dauerhaft, sondern als gelegentliches Highlight aufbauen zu können. Die Lösung war ein flexibler Parcours aus zehn flachen Holzkisten, die alle mit unterschiedlichen Materialien wie beispielsweise Kies, Moos, Mulch, oder Heu befüllt werden können.

Schon nach wenigen Tagen standen der Bauplan und die für den Kistenbau benötigten Materialien fest. Die Finanzierung des Projektes übernahm der Kindergarten. Nach dem Großeinkauf im lokalen Baumarkt ging es ans Streichen der Hölzer, um sie wetterfest zu machen. Dann konnte endlich der Zusammenbau beginnen. Hierfür hatte sich der Vater der kleinen Ideengeberin mit einem weiteren Vater aus dem Elternbeirat verabredet. Mit gut geladenen Akku-Schraubern gingen sie ans Werk und konnten einige Stunden später die Fertigstellung der zehnten und letzten Kiste vermelden. »Die Kisten sind so stabil, dass sie wahrscheinlich noch von unseren Enkeln benutzt werden können«, stellten die Väter bei einer letzten Überprüfung schmunzelnd fest.

Das Projekt, das von Katharina Mundt initiiert wurde, hat allen viel Spaß gemacht und zeigt, was trotz der schwierigen Corona-Situation mit Kreativität und Einsatz möglich ist.

Die Kindergartenleitung und die Erzieherinnen freuen sich gemeinsam mit den Kindern, dass sie dank des elterlichen Engagements ein neues Spielgerät für den Außenbereich bekommen haben.

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