Abifeier in Vilbel

Drei Schüler mit Traumnote 1,0

  • vonChristine Fauerbach
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Die Schulzeit ist vorbei. Nach all dem vielen Lernen und Prüfen beginnt für 135 Abiturienten des Bad Vilbeler Georg-Büchner-Gymnasiums ein neuer Lebensabschnitt. Im Kultur- und Sportforum in Dortelweil fand ihre feierliche Verabschiedung statt.

M usik, witzige Reden, strahlende Schüler, erleichterte Lehrer, stolze Eltern und viele Auszeichnungen: All das kennzeichnete die Feier zur Verabschiedung des Abiturjahrgangs 2018 am Georg-Büchner-Gymnasium (GBG). Alle Plätze im Kultur- und Sportforum in Dortelweil waren besetzt, als Schulleiterin Claudia Kamm gemeinsam mit den jeweiligen Tutoren Verena Büttner (Leistungskurs Deutsch), Alexander Grathwohl (LK Englisch), Marion Vieth (LK Geschichte), Annette Baumgartl und Elly Eise (beide LK Politik und Wirtschaft), Eberhardt Schott (LK Mathematik), Diana Huhn (LK Biologie), Brigitte Cibis (LK Chemie) und Leif Meffert (LK Sport) die Abiturzeugnisse mit jeweils einer Rose an die 135 Abiturienten überreichte.

Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler war es die letzte große Schulfeier, sondern auch für die Rektorin. Sie geht in einem halben Jahr in den Vorruhestand. "Mit dem heutigen Tag dürfen Sie die Kammer des Schreckens verlassen", teilte sie schmunzelnd den Abiturienten mit. Die Schüler wählten als Motto "Abi-Vegas: Zwölf Jahre um Punkte gepokert".

Gesamtdurchschnitt von Note 2,33

Kamm ließ in ihrer Rede Zahlen sprechen: "Im diesjährigen Abitur wurden insgesamt 450 schriftliche und 300 mündliche Prüfungen abgelegt. Den höchsten deutschen Schulabschluss, die allgemeine Hochschulreife, erworben haben mit Unterstützung und hohem Einsatz aller Tutoren und Fachlehrer 135 Schüler. Der Gesamtdurchschnitt liegt mit der Note von 2,33 ein bisschen über dem vom letzten Jahr. Knapp 29 Prozent der Schüler haben eine Eins vor dem Komma geschafft." Die Traumnote 1,0 schafften Tom Lehmann (LK Mathe und Physik), Robert Hahn (LK Mathe und Chemie) und Jonas Galka (LK Physik und Chemie). Kamm betonte, dass keinem Schüler der Erfolg einfach in die Wiege gelegt worden sei. "Hinter der bloßen Zahl steckt immer auch ein beträchtliches Quantum Arbeit, anhaltendes Engagement, ein langer Atem in vielen sehr unterschiedlichen Fächern über vier Halbjahre hinweg."

Drei Stipendien

Über ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes freuen sich Jonas Galka, Marlene Mühlhans (LK Geschichte und Chemie) und Kaan Abudak (LK Politik/Wirtschaft und Mathematik). Kriterien fürs Stipendium sind neben intellektuellen Fähigkeiten, Leistungsbereitschaft und Motivation auch soziale Kompetenz, gesellschaftliches Engagement sowie breite überfachliche Interessen. Der Förderverein bedankte sich Geschenken bei drei Schülern für deren großen Einsatz bei Veranstaltungen der Schulgemeinde. Es sind Schulsprecher Jonas Galka und die beiden SV-Vorstandsmitglieder Johannes Freiling und Carl Caspar Gies.

Geschenke und Buch-Preise erhielten gleich mehrere Schüler: Für das beste schriftliche Deutschabitur ausgezeichnet wurde Marlene Diehl, in Englisch Felicia Schmid, in Kunst Alina Ockelmann, in Geschichte Johannes Freiling, in Französisch Julian Roth, in Wirtschaft Christian Rose, in Religion Niklas Fürst, in Mathematik Robert Hahn, in Chemie Armek Zaldi, in Physik Tom Lehmann sowie fürs beste Abi in Ehtik und die beste Bio-Arbeit Kübra Öztas. Vom Auditorium und den Lehrern gab es dazu anhaltenden Beifall, von den Mitschülern anerkennende Pfiffe.

Jonas Galka hielt die Schüler-Rede und beantwortete die immer wieder gestellte Schülerfrage "Für was brauchen wir den Mist?" mit der Lehrerantwort: "Fürs Abitur". Mit Songs von Pink Floyd, Bon Jovi und AC/DC rockten die 18 Musiker und Sänger der Schulband "Beckstage" die Feier.

Info

Die Reden

Bürgermeister Thomas Stöhr gab in seinem Grußwort unter dem Motto "Alles hat ein Ende" einen historischen Rückblick auf Ereignisse, die sich am 14. Juni ereignet hatten, und einen Ausblick auf den neuen Lebensabschnitt der Abiturienten. Weitere Grußworte richteten Schulelternbeiratsvorsitzende Marie-Louise Sefzig-Klein und die stellvertretende Fördervereinsvorsitzende Susanne Reichert an die Schüler. Viel Applaus für die traditionelle Lehrer-Rede, weil sehr pfiffig vorgetragen, erhielt Chemie-Lehrerin Brigtite Cibis. Sie mahnte: "Ein Privileg der Jugend ist es, temporär mit Respektlosigkeit unterwegs zu sein. Aber bedenken Sie: Die Dosis macht das Gift", gab sie den Abiturienten mit auf dem Weg in ihr neues Leben. (cf)

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