"Dotti" kann bald umgebaut werden

  • vonThomas Kopp
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Der Umbau des Dottenfelderhofs schreitet voran. Seitens der Stadt dürfte nach der Parlamentssitzung am Dienstag der Bebauungsplan abschließend behandelt werden. Der Bauausschuss empfahl diesen Schritt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Trotzdem müssen die Betreiber der Hofgemeinschaft danach wohl noch warten.

Der Umbau des Dottenfelderhofs schreitet voran. Seitens der Stadt dürfte nach der Parlamentssitzung am Dienstag der Bebauungsplan abschließend behandelt werden. Der Bauausschuss empfahl diesen Schritt in seiner jüngsten Sitzung einstimmig. Trotzdem müssen die Betreiber der Hofgemeinschaft danach wohl noch warten.

Denn der Regionale Flächennutzungsplan muss dafür geändert werden. Wie Stefanie Horn von der Planergruppe ROB erläutert, ist die Änderung des Planes beantragt, eine Entscheidung dazu werde allerdings erst im März fallen. Derzeit liegt die Änderung öffentlich aus, Einwände können noch bis 6. November eingehen. Trotzdem könne der Dottenfelderhof nach dem Satzungsbeschluss des Parlamentes schon früher den Bauantrag stellen, dies sei so vereinbart. Ebenfalls aus dem Weg geräumt ist die Frage des Biopunkteausgleichs. Dazu sprach Johannes Wolf vom Büro für Geoinformatik, Umweltplanung und neue Medien (GPM): Die Neuordnung des Geländes samt Neubauten verschlinge rund 210 000 Biopunkte. "Dabei haben die Hofbetreiber schon vieles gemacht, dies aber nicht gutschreiben lassen", sagte Wolf. In Verhandlungen mit der Unteren Naturschutzbehörde habe man nun erreicht, dass diese vorherigen Umwelt- und Naturschutzbestrebungen mit 65 000 Punkten anerkannt werden. Für das restliche Defizit soll nun entlang der Hofzufahrt auf der rechten Seite eine Streuobstwiese mit 50 Bäumen entstehen.

Auch verkehrstechnisch ist man auf einem guten Weg. Wie Claas Behrend vom Büro IMB Plan schildert, müsse dafür die Bushaltestelle verschoben werden. Außerdem muss er für eine Linksabbiegespur von der L 3008 aufkommen.

Der Hof will seine Struktur neu ordnen. Dazu soll u. a. ein größeres Gebäude in Holzbauweise entstehen, in dem der Hofladen samt Hofcafé, Verwaltung und Verarbeitung untergebracht werden. Außerdem geplant ist unter anderem ein neues Altersteilerhaus. Dann wird die Gesamtstruktur des Geländes neu geordnet, zusammengehörende Bereich sollen zusammengelegt werden, ohne den Denkmalschutz zu gefährden.

Vor allem der Wetteraukreis hatte sich gegen das erweiterte Sortiment des Hofladens gewendet. Ein städtebaulicher Vertrag regelt nun Einzelheiten auch dazu, wie das Sortiment genau aussehen soll.

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