DNA führt zu Tatverdächtigem

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Bad Vilbel (pob). Mehr als ein Jahr nach einem Übergriff auf eine Frau in Bad Vilbel hat die Polizei einen Tatverdächtigen ausgemacht. Ein Treffer bei der DNA-Analyse brachte die Ermittler nun auf die Spur des Mannes, wie die Behörden gestern mitteilten. Der damals 19-Jährige soll im November 2019 eine damals 27-Jährige aus Niederdorfelden auf dem Heimweg überwältigt und zu Boden gedrückt haben.

Der Frau gelang es, zu flüchten.

Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt wirft dem mutmaßlichen Angreifer versuchte Vergewaltigung, Nötigung und Körperverletzung vor.

Anfang Februar 2021 vollstreckten Kriminalpolizisten den Durchsuchungsbeschluss gegen den Verdächtigen. In dessen Wohnung in Bad Vilbel stellten sie unter anderem mögliche Tatkleidung sicher. Die DNA-Spuren des Mannes waren kurz nach dem Vorfall am Tatort gesichert worden, beim Abgleich mit der Datenbank hatten sie jedoch zu keinem Ergebnis geführt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte. Bei einer Routineüberprüfung gab es nun den Treffer.

Am 21. November 2019 war die Geschädigte zu Fuß auf dem Radweg an der Vilbeler Straße unterwegs in Richtung Gronau gewesen. Zwischen 0.20 und 0.30 Uhr trat ihr ein Mann entgegen. Dieser ergriff die Frau, drückte sie zu Boden. Im dann folgenden Gerangel befreite sich die Geschädigte und konnte fliehen.

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