Rund 50 Einsatzkräfte haben die Konrad-Adenauer-Allee abgesperrt. Grund waren defekte Batterien in einem Bürogebäude.	FOTO: NIKLAS MAG
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Rund 50 Einsatzkräfte haben die Konrad-Adenauer-Allee abgesperrt. Grund waren defekte Batterien in einem Bürogebäude. FOTO: NIKLAS MAG

Konrad-Adenauer-Allee

Defekt in Batterieraum in Bad Vilbel ruft Großaufgebot an Einsatzkräften auf den Plan

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Bad Vilbel (nma). Am Sonntagnachmittag sind die Bad Vilbeler Wehren zu einem Bürogebäude in der Konrad-Adenauer-Allee alarmiert worden, das unter anderem die Firma Kenwood Electronics beherbergt. Eine Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen. »Aufgrund von Rauchentwicklung in einem Batterieraum war davon auszugehen, dass Gefahrgut ausgetreten ist«, erklärte Stadtbrandinspektor Karlheinz Moll an der Einsatzstelle. Insgesamt 32 Gel-Batterien standen in dem Raum. Was den technischen Defekt ausgelöst haben könnte, war zunächst unklar. »Da es sich um Gel-Batterien handelt, ist zum Glück keine Säure oder Ähnliches ausgetreten. Insgesamt fünf Atemschutztrupps sind in das Gebäude gegangen«, sagte Moll. Der Rauch habe sich schnell wieder verzogen, die Batterien wurden gesichert, demontiert und der Haustechnik übergeben. Da zuerst nicht klar war, wie groß die Gefahr im Batterieraum wirklich war, riegelten Polizei und Feuerwehr die Konrad-Adenauer-Allee über mehrere Stunden ab. Sämtliche Vilbeler Stadtteilwehren, mit Ausnahme der Gronauer, wurden alarmiert. Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

Bei einem solchen Aufgebot von Einsatzkräften sei zu Corona-Zeiten Vorsicht geboten. Direkt nach dem Einsatz wurde das Material in Säcke gepackt, schließlich hätte es kontaminiert sein können. »Ich bin stolz auf mein Team. Alle setzen die Maßnahmen diszipliniert um«, sagte Moll.

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