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Ein barrierefreier Zugang von der Kasseler Straße zum Kurhaus, zur Stadthalle oder zum Hotel soll über die Niddastraße erfolgen.

Bad Vilbeler Kurhausareal

Debatte um barrierefreihen Zugang

  • VonChristine Fauerbach
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Während die deutsche Nationalelf bei der Fußball Europameisterschaft auf dem Rasen von Wembley den Einzug ins Viertelfinale verspielte, traf sich der Ortsbeirat Kernstadt zur vierten öffentlichen Sitzung. Und er hatte einige kontrovers diskutierte Themen auf der Tagesordnung.

Bad Vilbel (cf). Ortsvorsteher Kurt Liebermeister (CDU) begrüßte die acht Ortsbeiratsmitglieder im Gemeindezentrum von Sankt Nikolaus.

Treppenanlagen gesperrt

Die Mitteilungen des Ortsvorstehers betrafen die beiden sanierungsbedürftigen Treppenanlagen am Gronauer Weg und in der Lohstraße. Die Anlage vom Gronauer Weg in die Lohstraße wird noch bis zum 7. Juli saniert. Ab dem 8. und bis zum 16. Juli wird die Treppenanlage von der Lohstraße in den Lohgerberweg saniert. Im jeweiligen Zeitraum der Arbeiten sind beide Anlagen komplett gesperrt. Es werden marode Treppenstufen ausgetauscht

Andreas Lohbeck brachte für die Grünen den Antrag ein, dass die öffentlichen Mülleimer mit einem QR-Code versehen werden sollen. Damit könnten die Bürger überlaufende Mülleimer oder Verschmutzungen an die Stadtverwaltung melden. Der Antrag wurde mit den vier Stimmen der CDU und jeweils einer von SPD und FDP abgelehnt. Begründet wurde die Ablehnung mit dem Hinweis auf die bereits erfolgte Anpassung der Reinigungsintervalle sowie das Aufstellen zusätzlicher Abfallbehälter im öffentlichen Raum. Zudem verwies man auf die VilApp als Mittel, um Probleme an die Stadt diesbezüglich zu melden.

Ebenfalls abgelehnt - mit acht Nein-Stimmen - wurde der von Erich Schleßmann eingereichte FDP-Antrag, die Treppe von der Kasseler Straße zum Kurpark an der Seite des künftigen Hotels und an Kurhaus/Stadthalle um eine Rampe zu erweitern, um einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Wie Deliah Eckhardt (CDU) mihilfe von zwei Plänen erläuterte, sei der Höhenunterschied mit 3,60 Metern von der Kasseler Straße zum darunterliegenden Areal zu hoch. Zudem würde die Gesamtlänge der Rampe samt Zwischenpodest rund 75 Meter betragen. »Der Bau einer Rampe ist baulich nicht möglich. Es müssten Bäume gefällt werden«, sagte Eckhardt. Kurt Liebermeister ergänzte, ein barrierefreier Zugang zum Kurhaus, zur Stadthalle oder zum Hotel könne über die Niddastraße erfolgen.

Boule-Anlage im Fokus

Letzter Punkt war der gemeinsam von Deliah Eckhardt (CDU) und Alban Krasniqi (SPD) eingebrachte Prüfantrag zum Bau einer Boule-Anlage in der Kernstadt. Die Koalition schlägt als möglichen Standort neben dem Kur- und Burgpark auch den künftigen Grünzug entlang der Wohngebiete »Im Schleid« und »Stadtgärten« vor. Da Boule auch bei Senioren beliebt sei, soll der Seniorenbeirat bei der Wahl des Standortes einbezogen werden. Der Prüfantrag wurde angenommen.

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