"Bundeswehr gehört zum Hessentag"

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Bad Vilbel(pm). Die beiden Fraktionsvorsitzenden der Bad Vilbeler Regierungsmehrheit von CDU und FDP, Irene Utter und Jörg-Uwe Hahn, haben in einer Erklärung deutlich gemacht, dass zu einem Hessentag natürlich auch eine Ausstellung der Bundeswehr gehöre. Für Utter und Hahn ist es deshalb unverständlich, dass ein sogenanntes Bündnis "Friedliches Hessen" sich in Bad Vilbel engagieren wolle, obwohl es für deren Botschaft in Bad Vilbel keinerlei Bedarf gebe. "Zum Hessentag gehört die Landesausstellung, zum Hessentag gehört der Sonntagsumzug, natürlich die zahlreichen Konzerte in der Arena und die Hessentagsstraßen. Genauso gehört zu einem gelungenen Hessentag auch die Ausstellung ›Natur auf der Spur‹. In Bad Vilbel wollen wir einen CO2-neutralen Hessentag durchführen. Viele hessische, aber auch heimische Veranstalter vom DRK über Katasterämter bis hin zu der Arbeitsgemeinschaft Christlich-Jüdische Zusammenarbeit werden vertreten sein, und natürlich auch die Bundeswehr", sagen Hahn und Utter.

Es sei nicht nachvollziehbar, "dass die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, aber auch andere, ganz offensichtlich das Grundgesetz nicht verstehende Gruppierungen gegen die Bundeswehr polemisieren wollen". Hahn machte deutlich, "dass gerade in Zeiten der kriegerischen Auseinandersetzungen durch die Okkupation Russlands der Krim, des Konfliktes in Syrien und die Lage in Teilen Afrikas es notwendig macht, dass es in Deutschland eine Bundeswehr gibt". "Die Bundeswehr kann sich und ihre Leistungen natürlich auf unserem Hessentag in Bad Vilbel - wie alle Jahre auf den Hessentagen zuvor - präsentieren", hob Utter her- vor. Die Bundeswehr sei Bestandteil der demokratischen Gesellschaft und leiste mit Auslandseinsätzen einen Beitrag dafür, dass auch die Hessen in Sicherheit und Freiheit leben können. Natürlich sei es für die Parteien in Bad Vilbel nur ein Teilthema, "aber wir stellen uns auch der Geschichte des Hessentages und auch auf dem 60. Hessentag wird die Bundeswehr ihren festen Platz haben".

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