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Bauarbeiter montieren zweiten Fluchtweg an der Wasserburg

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Bad Vilbel (koe). Die Bauarbeiten zum zweiten Fluchtweg aus der Wasserburg gehen los: Am Dienstag hat ein 70 Tonnen schwerer Kran bereits damit begonnen, die zusätzliche Brücke auf die dafür vorgesehenen Fundamente zu legen und die dazugehörige Stahltreppe zu montieren.

Bad Vilbel (koe). Die Bauarbeiten zum zweiten Fluchtweg aus der Wasserburg gehen los: Am Dienstag hat ein 70 Tonnen schwerer Kran bereits damit begonnen, die zusätzliche Brücke auf die dafür vorgesehenen Fundamente zu legen und die dazugehörige Stahltreppe zu montieren. Zur Sicherheit der Passanten wurde der Fußweg an der Burg gesperrt, zum Kartenbüro gelangt man momentan nur über den Weg entlang der St.-Nikolaus-Kirche. Der Weg an der Nidda ist allerdings frei. Bagger rollten für die gesamten Maßnahmen auch über den Eingang in die Burg. Arbeiter waren damit beschäftigt, die Treppe in die richtige Position zu bringen.

Nach Angaben von Kulturamtsleiter Claus-Günther Kunzmann sollen die Bauarbeiten für den zweiten Fluchtweg noch bis Ende dieser Woche dauern. Das ist ein Teil einer Reihe von Arbeiten die derzeit in und um die Wasserburg anstehen (die WZ berichtete).

Der zweite Fluchtweg im Südwesten der Burg sei wichtig, um bei einer eventuellen Massenpanik gerüstet zu sein, sagte Kunzmann. Dennoch bleibe der bisherige Zugang zur Burg der Hauptfluchtweg. Der neue Zugang ist eine Stahltreppe, die an der historischen Mauer befestigt wird. Über den Wassergraben führt ein neuer Steg aus Stahl mit Holzbohlen. Die jetzt montierte Treppe wird auch dafür da sein, den Palas weiter zu erschließen.

Neu hinzukommen soll für die Festspielsaison 2011 auch ein zweiter Ausgang aus dem Gewölbekeller. Im Theaterkeller - wo das Spätprogramm der Burgfestspiele stattfindet - werden Stühle und Tische auf drei Ebenen stehen, die Bestuhlung rutscht nach vorne, sodass im hinteren Teil zwei Ausgänge frei bleiben. Dazu soll der Palas im vorderen Teil noch weiter abgedichtet werden.

Damit die Besucher einen noch besseren Blick auf die Burgbühne haben, wird auch die Tribüne verändert. Sie wird aus einem Guss sein und mehr überdachte Plätze haben als bisher. Auch einige Stangen für die Überdachung sollen wegfallen, damit Besucher bei einigen Plätzen rechts und links nicht mehr eingeschränkt sehen.

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