Bauarbeiten werden vorgezogen

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Bad Vilbel (pm). Derzeit wird an vielen Stellen der Frankfurter Straße am Freiraumentwicklungskonzept gearbeitet. An der Baugasse entsteht ein neuer Platz. Ebenfalls wird an der Einmündung zum Grünen Weg ein Platz entstehen. Die Straße selbst sowie die Schützenhofstraße werden zudem neu gepflastert. Um den Bauprozess nun weiter voranzutreiben, wird die Frankfurter Straße im Bereich des Grünen Wegs zwischen dem 14. und dem 25. April voll gesperrt. In Teilen wird dafür die Einbahnstraßenregelung aufgehoben, teilt die Stadt mit.

»Mit der ausführenden Baufirma konnten wir eine Regelung finden, die den Anwohnern und Gewerbetreibenden in der Frankfurter Straße entgegenkommen wird. Um die Belastungen hier so gering wie möglich zu halten, ziehen wir die geplante Vollsperrung des Bereichs vor, da derzeit ohnehin entsprechende Einschränkungen verordnet sind«, erklärt Erster Stadtrat Sebastian Wysockit. Das gesamte Freiraumentwicklungskonzept komme gut voran. Man sehe in weiten Teilen bereits jetzt, wie schön der gesamte innenstädtische Bereich einmal aussehen wird. »Es ist bereits deutlich zu erahnen, wie hoch die Aufenthaltsqualität hier sein wird, wenn die Gesamtmaßnahme abgeschlossen ist«, freut sich Wysocki.

Tiefgarage am Niddaplatz offen

Der Grüne Weg ist bereits in großen Teilen neu gepflastert. Man sehe schon jetzt, wie die Stichstraßen zur Frankfurter Straße einmal aussehen werden. Da dort ein neuer Platz entsteht und die Pflasterung in diesem Einmündungs- und Straßenbereich durch ein spezielles Verfahren getätigt werden müsse, bedürfe es einer Vollsperrung, teilt die Stadt mit. Sogenannter Drainbeton müsse unter der Pflasterung ausgebracht werden. Dieser benötigt Trockenzeit, weshalb eine Sperrung notwendig wird. »Zuvor müssen wir noch den jetzigen Fahrbahnbestand entfernen, da der Zustand so nicht länger haltbar gewesen wäre«, erläutert der Fachdienstleiter Infrastruktur Kanal und Straße, Matthias Bremer, die technischen Details.

Um den Verkehr auf der Frankfurter Straße für Anlieger und Anrainer zu gewährleisten soll die Einbahnstraßenregelung zwischen der Albanusstraße und dem Baufeld sowie zwischen dem Baufeld und dem Erzweg für die Dauer der Vollsperrung aufgehoben werden. Im Bereich zwischen der Albanusstraße und dem Wasserweg soll der Verkehr durch eine mobile Ampel geregelt werden. »Durch die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung während der Vollsperrung wird die Frankfurter Straße in den genannten Bereichen beidseitig befahrbar. Damit gewährleisten wir auch, dass die Zufahrt zur Tiefgarage am Niddaplatz jederzeit möglich ist«, beschreibt Wysocki.

Während der Vollsperrung gelte weiterhin das Durchfahrtsverbot für Lkw in der Frankfurter Straße. Dies einzuhalten werde noch wichtiger, da es keinerlei Wendemöglichkeiten für Lkw geben wird. Die Anwohner und Gewerbetreibenden in den genannten Bereichen würden durch ein Anschreiben auch persönlich informiert.

Aufruf zu besonderer Vorsicht

»Wichtig ist uns, dass auch während der Maßnahme und der Vollsperrung alle Anwohner sowie die Gewerbetreibenden und Gastronomen erreicht werden können. Die fußläufigen Verbindungen bleiben bestehen, sodass beispielsweise die derzeit vorhandenen Liefer- und Abholservices erreichbar bleiben«, führt Wysocki weiter aus und ermutigt alle Bad Vilbeler, die ansässigen Läden weiterhin zu unterstützen. »Wir ziehen die Vollsperrung extra vor, damit alle Läden, die jetzt bereits Einschränkungen haben, nicht mit neuen und weiteren Einschränkungen zu einem späteren Zeitpunkt zu kämpfen haben. Die Baustelle ist jedoch so angelegt, dass die Läden erreichbar sind«, sagt er.

Für die Zeit der Maßnahme bittet der Erste Stadtrat zudem zu besonderer Vorsicht: »Die gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme ist in Zeiten von Sondersituationen im Verkehr noch wichtiger. Da sich durch die Aufhebung der Einbahnstraßenregelung teilweise neue und ungewohnte Wege und Verbindungen ergeben, bitte ich alle Verkehrsteilnehmer, dies besonders zu beachten.«

Die Vollsperrung im Bereich des Grünen Wegs beginnt am Dienstag, 14. April, um 7.30 Uhr und endet voraussichtlich am Samstag, 25. April. Für Sonntag, 19. April, ist zudem ausnahmsweise eine Arbeit am Sonntag angesetzt, die für notwendige Baumaßnahmen unabdingbar sei.

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