So soll sich die Thermenwelt in das Bad Vilbeler Stadtbild einfügen. ANIMATION: THERMENGRUPPE WUND
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So soll sich die Thermenwelt in das Bad Vilbeler Stadtbild einfügen. ANIMATION: THERMENGRUPPE WUND

Bauantrag für Thermenwelt eingereicht

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Bad Vilbel(pm). Ein weiterer Schritt zum Bau der Bad Vilbeler Therme ist vollbracht: Die Thermengruppe Josef Wund aus Friedrichshafen hat am Dienstagmittag den Bauantrag für die Thermenwelt Bad Vilbel vorgelegt, teilen die Stadt Bad Vilbel und die Thermengruppe mit. Dies sei nachfolgend der Vorstellung des Projekts in der Bad Vilbeler Bürgerversammlung und einer intensiven und aufwendigen Planungsphase, in der die Erkenntnisse des vergangenen Jahres umfangreich berücksichtigt worden seien, nun erledigt worden.

In den mehr als 120 Aktenordnern werden Natur, Gesundheit und Kultur in einem Großprojekt mit mehr als 30 Saunen, Thermalbecken mit Bad Vilbeler Heilwasser, Räume für Gesundheitsanwendungen, eine Rutschenanlage, sowie ein Kommunales Hallenbad mit acht Bahnen, vereint. Das Bauprojekt umfasst außerdem Gastronomie und zwei Parkhäuser.

Nachhaltig und ressourcenschonend

Mit der Thermenwelt Bad Vilbel werde die rund 2000 Jahre alte Badekultur der Stadt wiederbelebt, heißt es. Das Projekt biete nicht nur Urlaub und Erholung, sondern diene auch der Gesundheit und dem Sport, unter anderem könne in der Anlage Schwimmunterricht angeboten werden. Durch speziell vergünstigte Tarife für die Bad Vilbeler Bürger werde der Standort an Attraktivität gewinnen, sind sich Stadt und Wund-Gruppe sicher.

Die Thermenwelt werde als erstes Projekt ihrer Art in Deutschland nach der LEED-Platinum-Zertifizierung geplant. Dafür müssten hohe Standards für umweltfreundliches, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen und Betreiben von Gebäuden erfüllt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Europaweit würden in Bad Vilbel somit Maßstäbe für ökologisches und nachhaltiges Bauen gesetzt.

Durch die Vertragsgestaltung würden die Stadt und Stadtwerke und damit alle Bürger am wirtschaftlichen Erfolg der Thermenwelt direkt beteiligt. Der städtische Projektführer Klaus Minkel dankt der Thermengruppe Josef Wund und deren Partnern, besonders der Therme Group, dass sie die Vision des vor drei Jahren tödlich verunglückten Firmengründers Josef Wund weiterentwickelt haben und sich in den vergangenen Jahren enorm engagiert haben, um diese Realität werden zu lassen. Außerdem gelte sein Dank Landrat Jan Weckler und dem Kreisbeigeordneten Matthias Walther sowie den städtischen Gremien und Land und Regionalverband.

"Das ist ein Lichtblick in diesen Pandemiezeiten, ein Projekt mit nationaler, europäischer Strahlkraft weit über die Grenzen des Bundeslandes hinaus - ein Projekt für Deutschland! Natur, Gesundheit und Kultur werden auf höchster technologischer Ebene vereint", sagt der Geschäftsführer der Wund-Gruppe Edelfried Balle. Abhängig vom Genehmigungsverfahren und der aktuellen Pandemie-Situation hoffen alle Beteiligten auf einen zeitnahen Baubeginn.

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