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Bald Eisspaß auf 600 Quadratmetern

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Von: Patrick Eickhoff

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Die letzte Chance für ein Foto auf der 600 Quadratmeter großen Fläche ohne Schlittschuhe nutzen (v. l.): Schausteller Josef und Marcel Weinheimer, Hassia-Seniorchef Günter Hinkel und Kurt Liebermeister vom Stadtmarketing. © Patrick Eickhoff

Der Bad Vilbeler Eisspaß ist wieder da. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn in einer Woche verwandelt sich der Festplatz in einen kleinen Weihnachtsmarkt samt Attraktionen.

N och ist kein Eis zu sehen auf dem Parkplatz am Bad Vilbeler Festplatz. »Das wird sich bald ändern«, sagt Schausteller Josef Weinheimer. Denn: Der Eisspaß kehrt nach einer coronabedingten Pause wieder zurück in die Quellenstadt. Vom 13. November bis 9. Januar heißt es: Schlittschuhlaufen, Eisstockschießen, Glühwein trinken.

Die ganze Familie packt mit an

Und dafür laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Betreiber und Schausteller Josef Weinheimer und seine ganze Familie sind schwer beschäftigt. Vom 19-jährigen Sohn Jason bis zum 81-jährigen Vater Harry helfen alle mit. »Wir sind froh, dass wir wieder was zu tun haben«, sagt Josef Weinheimer. »Für uns als Schaustellerfamilie waren das harte eineinhalb Jahre. Jetzt geht es wieder los.« Sein Blick schwankt auf die baldige Eisfläche. »Neun Mitarbeiter bauen gerade die Banden auf. Wir arbeiten mit Hochdruck und viel Personal.« Der Aufbau dauert zwei ganze Wochen. Denn die Schaustellerfamilie hat sich einiges vorgenommen. Das Festplatzgelände wird zum Winterspaß. Neben der 600 Quadratmeter großen Eisfläche zum Schlittschuhlaufen - »eine der größten in Hessen« - wird es drei überdachte Eisbahnen zum Eisstockschießen geben. Almhütte und weitere Stände sorgen für eine Mischung aus Kirmes- und Weihnachtsmarkt. »Wir sind bereit und hoffen auf viele Gäste.« Ein Bild vor Ort macht sich an diesem Morgen auch Hassia-Seniorchef Günter Hinkel. »Corona hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten«, sagt er. »Umso mehr freue ich mich, gemeinsam mit vielen ortsansässigen Unternehmen, den Eisspaß wieder auf die Beine stellen zu können.«

Den Eisspaß gibt es seit 2013. Zuerst im Kurpark, mittlerweile am Festplatz. Kurt Liebermeister vom Stadtmarketing findet den Platz optimal. »Viele Besucher und Gäste finden problemlos einen Parkplatz. Das macht das Areal so attraktiv.« Dass das Interesse am Eisspaß in der Quellenstadt ungebrochen ist, habe er in den vergangenen Monaten gespürt. »Wir wurden immer wieder gefragt, ob es denn wieder den Eisspaß gibt. Viele freuen sich richtig auf das Flair in den kommenden Wochen.«

Dafür verantwortlich sind die Weinheimers. In der altbewährten Almhütte, in der auch Weihnachtsfeiern stattfinden können, gibt es verschiedene Festmenüs der »Tiroler Liebe« aus Bad Vilbel. »Außerdem gibt es Flammkuchen und Brotzeitplatten«, berichtet Josef Weinheimer. Für Weihnachtsmarkt-Atmosphäre sollen Heißgetränke, gebrannte Mandeln und diverse Grillspezialitäten sorgen. Neu sind außerdem zwei kleine Almhütten. die individuell reserviert werden können. »In den Hütten gilt die 2G-Regel. Auf dem Festplatz besteht genügend Bewegungsfreiheit, deshalb besteht keine Maskenpflicht open-air«, berichtet Weinheimer.

Der Schausteller möchte mit weiteren Aktionen Gäste anlocken. Mit »Dj on Ice« geht es jeden Freitag musikalisch ins Wochenende. Montags ist »Vatertag«. »Der Eintritt für alle Väter ist kostenlos, wenn sie ein zahlendes Kind dabei haben.« Der Mittwoch stehe ganz im Fokus von Familien. Eins sei jedoch klar, fügt Günter Hinkel an. »Um 22 Uhr ist spätestens Schluss. Wir denken ja auch an die Nachbarn und Anwohner.«

Der Eisspaß auf dem Festplatz Bad Vilbel ist täglich von 12 bis 21 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 22 Uhr. An Heiligabend und Silvester ist von 12 bis 16 Uhr offen, an den übrigen Weihnachtsfeiertagen sowie an Neujahr von 13 bis 20 Uhr. Die Tageskarte fürs Schlittschuhlaufen kostet 5 Euro. Kinder bis zwölf Jahre zahlen 4,50 Euro. Die Zehnerkarte gibt es für 45 bzw. 40 Euro. Die Eisstockbahnen für je maximal acht Personen kosten tagsüber je Stunde 40 Euro, ab 17 Uhr 45 Euro. Beim Schlittschuhverleih gibt’s das passende Schuhwerk für die Bahn in den Größen 28 bis 48 für fünf Euro sowie Pfand (Personalausweis, Führerschein oder 50 Euro). Anfragen zu den kleinen Almhütten oder dem überdachten Eisstockschießen können unter www.eisspass- bad-vilbel.de oder telefonisch unter 01 57/33 04-45 82 gestellt werden. wpa

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