Eröffnen den neuen Abschnitt der Niddaroute (v. l.): Daniel Lifka vom Planungsbüro Bilger, Steffen & Partner, Erster Stadtrat Sebastian Wysocki, Ekkehart Böing vom Zweckverband, Dortelweiler Ortsvorsteher Herbert Anders, Walter Donges vom Planungsbüro IMB-Plan.	FOTO: PRIVAT
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Eröffnen den neuen Abschnitt der Niddaroute (v. l.): Daniel Lifka vom Planungsbüro Bilger, Steffen & Partner, Erster Stadtrat Sebastian Wysocki, Ekkehart Böing vom Zweckverband, Dortelweiler Ortsvorsteher Herbert Anders, Walter Donges vom Planungsbüro IMB-Plan. FOTO: PRIVAT

Ausgebaute Niddaroute ist für den Verkehr freigegeben

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Bad Vilbel (pm). Es ist das größte Projekt des Zweckverbands Regionalpark Niddaroute, das zusammen mit der Stadt Bad Vilbel umgesetzt wurde. Eigentlich Grund, für eine feierliche Verkehrsfreigabe und Einweihung des neuen Ausbauabschnitts. Aber aufgrund der bekannten Situation erfolgte dies am 15. Juli nur im kleinen Rahmen, teilt die Stadt Bad Vilbel mit.

Der Zweckverband Regionalpark Niddaroute hat in einer Länge von 1,22 Kilometern den Abschnitt der Niddaroute zwischen Bahnübergang der Niddertalbahn und Sportplatz Dortelweil in einer Breite von drei Metern in Asphalt ausgebaut. Insgesamt vier Rastplätze wurden entlang des Weges eingerichtet, die zum Verweilen am Niddaufer einladen.

Im Abschnitt zwischen den Kleingärten und der Brücke hat die Stadt auf Anregung des Ortsbeirats Dortelweil einen zusätzlichen Parkweg angelegt, damit man dort, abseits vom Radverkehr entlangspazieren kann. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Wegeabschnittes ist die neue Niddabrücke, die den bisherigen »Bodirsky-Steg« ersetzt. Nach Abriss des alten Überbaus konnten die alten Widerlager erhalten werden, was sich kostensenkend auf das Brückenbauprojekt ausgewirkt habe.

Nachdem nun auch die restlichen Arbeiten an der Brücke fertiggestellt wurden, konnten Bad Vilbels Erster Stadtrat Sebastian Wysocki, Dortelweils Ortsvorsteher Herbert Anders, Ekkehart Böing, Geschäftsstelle Zweckverband Regionalpark Niddaroute, Walter Donges, Planungsbüro IMB-Plan (Wegebau) und Daniel Lifka vom Planungsbüro Bilger, Steffen & Partner (Brückenbau) die Verkehrsfreigabe vornehmen. Erster Stadtrat Wysocki lobte dabei die unkomplizierte Zusammenarbeit aller Beteiligten und bedankte sich bei den Baufirmen Hermann Schäfer GmbH (Wegebau) und Laudemann GmbH/Glück GmbH (Brückenbau), die parallel und zum Teil an gleicher Stelle reibungslos zusammenarbeiteten. Der Erste Stadtrat verwies darauf, dass die Pflanzarbeiten entlang des Weges und um die Brücke mit Aufenthaltsbereich herum noch auszuführen sind. »Das erfolgt im Oktober, da im Sommer die Anwuchspflege zu aufwendig wäre«.

Die Projektkosten betragen insgesamt 1,37 Mio. Euro und beinhalten Bau- und Planungskosten, Kosten für Genehmigungen und Prüfungen sowie Kosten für Ersatzpflanzungen und Ausgleichmaßnahmen, teilt die Stadt mit. Die Kosten für den Wegebau beliefen sich auf rund 630 000 Euro, die für den Brückenbau auf rund 740 000 Euro. Das Land Hessen bezuschusst die Baukosten und die Planungskosten für die Brücke mit 80 Prozent, sodass der Zweckverband Regionalpark Niddaroute Zuschüsse von etwa 1,07 Millionen Euro erhält. Die restlichen Kosten trägt der Zweckverband.

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