Aufgaben der Helfer wandeln sich

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Myriam Gellner und Hartmuth Schröder heißt das Führungsduo des Flüchtlingshilfevereins "Willkommen in Bad Vilbel". Kürzlich wurden sie während der Jahreshauptversammlung zur ersten Vorsiztenden und zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Neue Beisitzer sind Alexander Schanz und Adriana Thiele. "Damit ist nach halbjähriger Vakanz der Position des 1. Vorsitzenden der Vorstand wieder vollständig besetzt", heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Neuer Vorstandsassistent ist Minas Mandt. Er wurde eingestellt, um den Vorstand von vielen formalen Tätigkeiten und Schriftverkehr zu entlasten. Diese Stelle sei durch eine weitere Kooperation zwischen der Stadt Bad Vilbel und dem Verein eingerichtet worden. Stadt und Verein tragen hälftig die Personalkosten dieser Stelle.

Myriam Gellner und Hartmuth Schröder heißt das Führungsduo des Flüchtlingshilfevereins "Willkommen in Bad Vilbel". Kürzlich wurden sie während der Jahreshauptversammlung zur ersten Vorsiztenden und zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Neue Beisitzer sind Alexander Schanz und Adriana Thiele. "Damit ist nach halbjähriger Vakanz der Position des 1. Vorsitzenden der Vorstand wieder vollständig besetzt", heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Neuer Vorstandsassistent ist Minas Mandt. Er wurde eingestellt, um den Vorstand von vielen formalen Tätigkeiten und Schriftverkehr zu entlasten. Diese Stelle sei durch eine weitere Kooperation zwischen der Stadt Bad Vilbel und dem Verein eingerichtet worden. Stadt und Verein tragen hälftig die Personalkosten dieser Stelle.

Der Vorstand berichtete davon, wie sich die Arbeit des Vereins weiterhin wandelt. Die Zahl der Mitglieder sei konstant geblieben. Es gibt allerdings im Unterschied zur Gründungsphase des Vereins deutlich weniger neue Geflüchtete, die der Quellenstadt zugewiesen würden. Zwischen drei und fünf Ge-flüchtete kommen wöchentlich noch nach Bad Vilbel. Aktuell befinden sich 389 erwachsene Geflüchtete in den Unterkünften, davon sind 80 Frauen. Hinzukommen etwa 90 Kinder der Geflüchteten.

Wegen der geringen neuen Zugänge besteht kaum Bedarf an Erstinformationen für diese Menschen. Diese Situation habe deutliche Auswirkung auf das Café-Angebot. Es firmiert jetzt unter dem Namen "Café international" nur noch einmal im Monat. Auch die Hauspaten seien zunehmend mit typischen Fragestellungen des allgemeinen gesellschaftlichen Lebens konfrontiert. Sie begleiteten die Neubürger bei ihrem langfristigen Integrationsprozessen mit Engagement und Ausdauer. Einige Ehrenamtliche hätten sich aus der Arbeit mit Geflüchteten zurückgezogen. Ein Kritikpunkt sei die Frustration über erschwerten Zugang zum Ausbil-dungs- und Arbeitsmarkt, Mangel an bezahlbarem Wohnraum und nicht zuletzt auch die oftmals unsichere Rechtssituation vieler Geflüchteten. Da stündnen die Helfer der Perspektivlosigkeit gegenüber.

Weiter würden Ehrenamtliche gesucht, die im Verein mitarbeiten möchten. Vor allem würden die Menschen beim Lernen der Sprache unterstützt. Die Rechtsberatung des Vereins werde gut angenommen.

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