Annahmestopp bei Helfern

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Bad Vilbel (pm). Die städtische Aktion »Hilfe Direkt«, die sich an Menschen richtet, die aufgrund der Corona-Pandemie Unterstützung bei Einkäufen oder Botengängen benötigen, sei äußerst erfolgreich, teilt die Stadt mit. Die Koordinatorinnen im Kinder- und Jugendbüro hätten nun sogar die Aufnahme weiterer Helfer stoppen müssen. Es hätten sich schlichtweg so viele Helfer beworben, dass es deutlich mehr Helfer als Hilfesuchende gebe.

Zentrale Stelle für alle Bürger

»Wir sind vollkommen überwältigt von den vielen Unterstützungsangeboten, die von Bad Vilbeler Bürgerinnen und Bürgern bei uns eingetroffen sind. Auf Basis dieser Meldungen und der Hilfegesuche von Menschen, die Unterstützung benötigen, konnten wir bereits zahlreiche Hilfe-Tandems bilden«, freuen sich Heike Klassen-Pöppinghaus und Anette Denker über den Erfolg der Aktion. Nun aber musste die Helferliste zunächst geschlossen werden. Es gebe zurzeit deutlich mehr Helfer als Menschen, die sich als Hilfesuchende gemeldet haben.

Zeichen von Solidarität

Daher starten die städtischen Koordinatorinnen der Aktion einen Aufruf an alle Bad Vilbeler: »Wenn Sie Hilfe benötigen, melden Sie sich bei uns. Wir behandeln Ihre Hilfegesuche absolut diskret und geben nur die notwendigsten Informationen an die Helfer weiter. Es ist ganz egal, welche Art von Hilfe und Unterstützung Sie suchen. Bei der Aktion ›Hilfe Direkt‹ erhalten Sie jedwede Form der Unterstützung. Unsere ehrenamtlichen Helfer sind mit viel Herzblut und großer Empathie für Sie da. Rufen Sie uns daher gern an, schicken Sie uns eine E-Mail oder schreiben Sie uns auf postalischem Wege.« Dass sich bislang weniger Hilfesuchende als Helfer bei ihnen gemeldet haben, werten Heike Klassen-Pöppinghaus und Anette Denker indes als Zeichen der großen Solidarität zwischen den Bad Vilbelern. »Wahrscheinlich funktioniert die Unterstützung im Alltag auch ohne unsere zentrale Koordination an vielen Stellen. Das ist gut so und zeigt, dass man sich in unserer Stadt aufeinander verlassen kann. Unsere Aktion jedoch führen wir fort und sind gern zentrale Anlaufstelle für alle Menschen, die derzeit Hilfe benötigen«, so die beiden städtischen Koordinatorinnen.

Wer Hilfe sucht, kann sich an die Koordinatorinnen wenden. Diese sind erreichbar unter 0 61 01/6 02-3 01 (werktags von 8 bis 12 Uhr) oder per E-Mail an hilfedirekt@bad-vilbel.de. Mehr Infos gibt es im Internet auf bad-vilbel.de/de/soziales/hilfe-direkt.

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