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Die Teilnehmer des Bad Vilbeler Grünen-Neujahrstreffens vor Ort (v. l.): Jana Peters, Kathrin Anders, Tarek Al-Wazir und Clemes Breest. Das Gespräch kann auf Youtube angeschaut werden unter gruenlink.de/1wkk.

Al-Wazir unterstützt eine Straßenbahn bis Vilbel

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Bad Vilbel (pm). Tarek Al-Wazir, hessischer Wirtschafts- und Verkehrsminister, hat das Neujahrstreffen der Bad Vilbeler Grünen besucht. Die Spitzenkandidaten Kathrin Anders und Clemens Breest nutzten in der Gesprächsrunde die Gelegenheit, um nach Perspektiven für die Bad Vilbeler Innenstadt, deren Einzelhandel und für die Kultur in der Festspielstadt zu fragen.

Al-Wazir kündigte ein Förderprogramm zum Umbau der Innenstädte an. Die Innenstädte als reine Einkaufsmeilen hätten keine Zukunft mehr. Sie sollten aber weiterhin Orte des Aufenthalts und der Begegnung sein. Dafür brauche es aber den Nutzungsmix aus Handel, Dienstleistung, Gewerbe und Gastronomie in den Städten.

Coworking Spaces in der Stadt

Breest ergänzte: »Als Grüne setzen wir uns dafür ein, dass die Alternative zum Arbeitsplatz in Frankfurt nicht das Homeoffice ist, sondern Coworking Spaces in der Stadt. Dadurch würden Innenstädte belebt und Arbeitswege verkürzt. Und auch der Klimawandel macht einen Umbau der Innenstädte notwendig, wenn sich im Sommer dort noch jemand aufhalten soll.«

Auf die Frage nach der Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 nach Bad Vilbel antwortete der Hessische Verkehrsminister Al-Wazir: »So leicht wie jetzt war es noch nie«, und direkt an die Vilbeler Bürger gewandt sagte er: »Wenn ihr die Chance habt eine Straßenbahn zu bauen, dann tut es! In einer Straßenbahn sitzen bei gleicher Linienführung und Taktung viel mehr Leute als in Bussen.«

Gut 200 Vilbeler schauen zu

Die Grünen hätten sich bereits in der Vergangenheit für die Verlängerung der Straßenbahn in die Quellenstadt eingesetzt und würden dies auch weiter tun. Anders sagte: »Wir sehen aber auch beim Vilbus deutlichen Entwicklungsbedarf bei der Streckenführung und den Betriebszeiten. Und auch das Carsharing-Angebot wollen wir ausweiten, sodass es Diskussion um mangelnde Parkplätze in Wohngebieten nicht mehr geben braucht.«

Der Neujahrstreff war ursprünglich als Präsenzveranstaltung im Saal der Europäischen Schule Rhein-Main geplant gewesen. Aufgrund des Lockdowns haben die Grünen umgeplant und ein hybrides Treffen durchgeführt. Die Spitzenkandidaten Anders und Breest bildeten mit Tarek Al-Wazir die Gesprächsrunde. Jana Peters moderierte das Gespräch und übermittelte die Fragen der Bürger. Gut 200 Bürger hätten sich das Gespräch zu Hause angesehen, teilen die Grünen mit.

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