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Exklusive Einblicke: Karin Wolff, Geschäftsführerin des Kulturfonds FrankfurtRheinMain, (rechts) mit Intendant Claus-Günther Kunzmann (vorne links) schauten bei einer Probe von »Was ihr wollt« vorbei.

40 000 Euro für zwei Projekte

  • VonHans Hirschmann
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Bad Vilbel (hir). Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördert die Burgfestspiel-Inszenierung der Shakespeare-Komödie »Was ihr wollt« mit 20 000 Euro. Mit weiteren 20 000 Euro Zuschuss konnte als neues Projekt der Bad Vilbeler Freilichtspiele ein Audio-Walk realisiert werden, bei dem der abendliche Burgpark zur Bühne wird: Die Literatur-Interessenten leihen sich einen Kopfhörer, hören eingesprochene Sonette von Shakespeare, deren Wirkung beim Gang durch den Park mit Licht- und Soundeffekten verstärkt werden.

Wer liebt wen? Und wer ist überhaupt wer? Beziehungsweise wer steckt hinter welcher Verkleidung? Und wenn dann endlich die wahren Identitäten zuzuordnen sind, ist dann wirklich alles klar und wahr? Das sind oftmals auch heute noch offene Fragen, die vor mehr als vierhundert Jahren William Shakespeare mit »Was ihr wollt« thematisiert hat. Regisseurin Milena Paulovics hat Shakespeares leichtfüßige Komödie um ein Zwillingspärchen, das sich nach einem Schiffsunglück aus den Augen verliert, für die Freilichtspiele in der Bad Vilbeler Burg inszeniert. Eine Woche bevor das Premierenpublikum am Freitag, 9. Juli, die Liebesverwirrungen genießen kann, hat Karin Wolff, Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, einige Szenen zu sehen bekommen. Schon seit einigen Jahren werden einzelne Projekte der Burgfestspiele von dem Kulturfonds nicht nur finanziell gefördert, sondern auch durch die Vernetzung ihrer Aktivitäten in der Region sichtbar gemacht. Der aktuelle Schwerpunkt des Kulturfonds lautet »Erzählung. Macht. Identität.« Insofern war Shakespeares »Was ihr wollt« geradezu prädestiniert in die Förderung aufgenommen zu werden. Mit 20 000 Euro bezuschusst der Kulturfonds die Bad Vilbeler Inszenierung.

Mit dem gleichen Betrag wird zudem der Audio-Walk mit Sonetten von Shakespeare ermöglicht. »Ohne diesen Zuschuss hätten wir den Audio-Walk nicht in Angriff genommen«, bedankte sich Burgfestspiel-Intendant Claus-Günther Kunzmann bei Karin Wolff.

Der Fonds fördert vor allem Projekte mit nationaler und internationaler Strahlkraft und daneben auch regional vernetzende Aktivitäten.

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