Dem 25-Jährigen wird zur Last gelegt, ein Gasgemisch in den Geldautomaten einer Bankfiliale in der Frankfurter Straße eingeleitet zu haben. Der Sprengung hielt der Automat jedoch stand. FOTO: ARCHIV
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Dem 25-Jährigen wird zur Last gelegt, ein Gasgemisch in den Geldautomaten einer Bankfiliale in der Frankfurter Straße eingeleitet zu haben. Der Sprengung hielt der Automat jedoch stand. FOTO: ARCHIV

25-Jähriger steht vor Gericht

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Bad Vilbel/Frankfurt(dpa). Weil er einen Geldautomaten in der Frankfurter Straße in Bad Vilbel gesprengt haben soll, muss sich ein 25-jähriger Mann vor Gericht verantworten. Gegen ihn sei wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie des versuchten Diebstahls und Sachbeschädigung Anklage erhoben worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt gestern mit.

Der 25-Jährige wurde demnach im Mai in Offenbach festgenommen und befindet sich seitdem in U-Haft. Er soll im Oktober 2019 mit einem unbekannten Komplizen aus mitgebrachten Gasflaschen ein "hochexplosives Gasgemisch" in den Geldausgabeschacht des Automaten eingeleitet und per Fernzündung eine Explosion ausgelöst haben. Da der Automat jedoch standhielt, flüchteten die mutmaßlichen Täter ohne Beute, hieß es in der Mitteilung. An dem Automaten und der Filiale sei ein Schaden von rund 5000 Euro entstanden. Die Suche nach dem mutmaßlichen Komplizen dauere noch an. Die Verhandlung gegen den 25-Jährigen vor dem Schöffengericht Frankfurt soll im Januar beginnen.

Laut der Generalstaatsanwaltschaft erfasste die hessische Polizei in diesem Jahr bislang 27 Geldautomatensprengungen. Lediglich bei sechs davon sei auch Bargeld erbeutet worden.

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