Der 24-Jährige soll unter anderem für die Geldautomatensprengung im Oktober in einer Bankfiliale in der Frankfurter Straße in Bad Vilbel verantwortlich sein.
+
Der 24-Jährige soll unter anderem für die Geldautomatensprengung im Oktober in einer Bankfiliale in der Frankfurter Straße in Bad Vilbel verantwortlich sein.

Nach Sprengung

24-Jähriger nach Geldautomatensprengung in Bad Vilbel festgenommen

  • vonRedaktion
    schließen

Spezialeinsatzkräfte haben am Donnerstag einen 24-Jährigen festgenommen, der für die Explosion im Oktober 2019 in einer Bankfiliale in der Frankfurter Straße in Bad Vilbel verantwortlich sein soll.

Bad Vilbel (pm). Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt und das Hessischen Landeskriminalamt haben gemeinsam wegen hessenweiter Sprengungen von Geldautomaten ermittelt und nun Erfolg gehabt: Spezialkräfte des Hessischen LKA und der Polizeipräsidien Frankfurt und Südosthessen konnten am Donnerstag einen 24-jährigen Beschuldigten in Offenbach festnehmen, der offenbar unter anderem für die Geldautomatensprengung im Oktober in einer Bankfiliale in der Frankfurter Straße in Bad Vilbel verantwortlich ist. Das haben Generalstaatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag mitgeteilt.

Außerdem wurden die Wohnungen von bei drei Mitbeschuldigten im Raum Offenbach durchsucht. Den vier Männern im Alter von 22 bis 26 Jahren wird zur Last gelegt, zusammen in der Nacht auf den 28. Oktober, den Geldautomaten in Bad Vilbel durch Einleitung eines Gasgemisches und anschließende Zündung zur Explosion gebracht zu haben, um das darin befindliche Bargeld zu entwenden. Der Geldautomat hielt der Sprengung jedoch Stand, sodass die Beschuldigten leer ausgingen.

Geldautomatensprengung: Fluchtgefahr wegen fehlendem Wohnsitz

Der 24-jährige Hauptbeschuldigte sei türkischer Staatsangehöriger und verfüge nach dem bisherigen Ermittlungen über keinen festen Wohnsitz. Wegen einer möglichen Fluchtgefahr habe der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl erlassen. Nach seiner Festnahme am Donnerstag sollte der 24-Jährige noch am gleichen Tag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bei der Durchsuchung der Wohnungen der drei Mitbeschuldigten habe man umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, wie etwa Sprengutensilien und Datenträger. Die Auswertung der Beweismittel und die weiteren Ermittlungen dauern an.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare