Der Weg ist bei Fußgängern und Radfahrern beliebt. Wenn es nass ist, kann man ihn jedoch nicht nutzen. FOTO: PM
+
Der Weg ist bei Fußgängern und Radfahrern beliebt. Wenn es nass ist, kann man ihn jedoch nicht nutzen. FOTO: PM

Wirtschaftsweg soll endlich erneuert werden

  • vonred Redaktion
    schließen

Bad Nauheim(pm). "Sehr verwundert" zeigt sich eigener Aussage zufolge die FW/UWG Nieder-Mörlen über den Presseartikel der CDU Nieder-Mörlen bezüglich der Mittel, die nun wieder für den Ausbau des Wirtschaftsweges zwischen der "Äppelwoitreppe" und dem Alten Wehr in den Haushalt eingestellt worden sind. Wie die CDU schreibe, habe sie sich über zehn Jahre erfolglos dafür eingesetzt, dass dies auch wirklich umgesetzt werde, schreiben die Freien Wähler in einer Pressemitteilung. Nun habe der Ortsbeirat im Rahmen der Haushaltsberatungen den Antrag an die Stadtverordnetenversammlung gestellt, die Mittel wieder einzustellen, aber 2021 auch endlich den Bau anzugehen und umzusetzen.

"Das Thema kam 2019 wieder auf den Tisch des Ortsbeirats, was vor allem dem Gartenbesitzer Wilfried Hufenbach zu verdanken ist, der mit Ortsvorsteher Matthias Lüder-Weckler unermüdlich auf den schlechten Zustand des Wirtschaftswegs hingewiesen hat", heißt es weiter vonseiten der Freien Wähler. "Der Weg ist bei Fußgängern und Radfahrern beliebt, bei Nässe jedoch kaum nutzbar. Für die dortigen Gartenbesitzer war es bei stärkerem Regen gar nicht mehr möglich, ordentlich ihre Gärten zu nutzen und die Dinge für die Gartenarbeit anzufahren."

Nach einer Anfrage des Ortsbeirats bei der Stadtverwaltung hinsichtlich der Kosten eines grundhaften Ausbaus seien die Mittel durch den Ortsbeirat nach einem Antrag der FW/UWG angemeldet und durch die Stadtverordnetenversammlung bestätigt worden. Der jetzige, seit 2016 amtierende Ortsvorsteher werde diesmal darauf achten, dass die Planungen begonnen werden, eine Baufirma beauftragt und die Maßnahme auch tatsächlich 2021 umgesetzt werde, damit die Sache nach " Jahren der Verschleppung" endlich zu einem guten Ende gebracht werde. Ortsvorsteher Matthias Lüder-Weckler: "Ich werde es nicht durchgehen lassen, dass wie in den letzten Jahren immer irgendetwas wichtiger ist als dieser Weg, und werde da ständig nachhaken."

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare