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Wettrutsch-Meisterschaft: Finale mit Bahnrekord

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Rechts diDie Erstplatzierten mit Moderator Sascha Rieck (links) und den beiden Schwimmmeistern Christopher Peucker und Dominik Klaus (rechts).
Rechts diDie Erstplatzierten mit Moderator Sascha Rieck (links) und den beiden Schwimmmeistern Christopher Peucker und Dominik Klaus (rechts). © Corinna Weigelt

Bad Nauheim/Friedberg (cor). Er ist einfach nicht zu toppen: Erneut sicherte sich Vorjahressieger Alexander Arnold aus Oberquembach in der Klasse A (Ü 13) den Sieg bei den Wetterauer Wettrutsch-Meisterschaften. In einem spannenden Finale sauste Arnold wie bereits 2013 in Rekordzeit durch die 100-Meter-Röhre des Usa-Wellenbads.

Schon die Vorrunden ließen erahnen, was die Teilnehmer und Zuschauer beim Finale am Freitag erwarten würde. Immer wieder wurde die Bestzeit von 14,2 Sekunden, die Alexander Arnold im Vorjahr erzielt hatte, in den sechs Vorläufen unterboten. »Wir hätten nie gedacht, dass die 14 Sekunden überhaupt gepackt werden«, sagte Schwimmmeister Sascha Rieck, der das Finale moderierte. »Diese Vorrunden haben alles getoppt, was wir in den fünf Jahren zuvor erlebt haben.«

Bereits am 16. April, dem zweiten Vorrundentag, knackte Stefan Klöppel den Rekord: Er sauste in 14,06 Sekunden durch die »Black Hole.« Nur einen Tag später erschien Titelverteidiger Arnold und legte die neue Bestzeit von 13,37 Sekunden vor. Wie in den Vorjahren verbrachte Arnold seine Osterferien in Bad Nauheim. Sein schärfster Konkurrent, Manuel Tschenscher aus Friedberg, kam am letzten Vorrundentag ins Schwimmbad. »Wir hatten schon Sorge, dass er nicht mitmacht«, meinte Rieck, der sich ein »Duell der Giganten« erhoffte. »Ich war vorher im Urlaub«, lachte Tschenscher. Die Rutsch-Meisterschaften wollte er sich aber nicht entgehen lassen.

Schließlich war es Tschenscher, den Arnold nach mehreren ersten Platzierungen vom Thron gestoßen hatte. Auch der Friedberger schaffte es erstmals, in einer Zeit unter 14 Sekunden durch die Röhre zu rutschen. Einem spannenden Finale und Duell stand also nichts mehr im Wege.

Kein Bier bezahlt

Drei Versuche hatte jeder Teilnehmer, der beste kam in die Wertung. »Wenn ich die Röhre im Finale unter 13 Sekunden schaffe, muss ich eine Kiste Bier ausgeben«, erzählte der Titelverteidiger der WZ. »Bei meinen Probeläufen hat es einmal geklappt.« Bezahlen musste Arnold am Ende nichts, mit einer Finalzeit von 13,69 Sekunden schaffte er es aber trotzdem auf Platz eins. Wie erwartet, sicherte sich Manuel Tschenscher knapp hinter Arnold mit 13,80 Sekunden den zweiten Platz. Der dritte Rang ging an Michael Mc Ilhatton, der mit 13,85 Sekunden ebenfalls unter der 14-Sekunden-Marke blieb.

Auch in die Klasse B ging es rasant zu. Joshua Treppsch konnte sich mit 14,98 Sekunden am Ende über den ersten Platz freuen. Aufs Siegertreppchen ging es auch für Eric Zirilli (15,95) und Dustin Grüber (16,01). Alle Sieger erhielten Pokale, die von Fliesenleger Volker Unterstab gesponsert wurden. Gastronom Leonardo Bamberger legte für die ersten Plätze Restaurantgutscheine und für alle anderen Finalisten ein Eis drauf, vom Usa-Wellenbad gab es für die jeweils ersten Drei Freikarten fürs Schwimmbad.

Der 18-jährige Alexander Arnold kommt im nächsten Jahr wieder. Dank des Wettbewerbs werden auch die nächsten Osterferien in der Kurstadt verbracht. Manuel Tschenschers Ehrgeiz bleibt nach dem Finale ebenfalls ungebrochen. »Ich bin mit dem zweiten Platz sehr zufrieden«, sagte der Friedberger. »Aber da ist sicher noch mehr drin.«

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