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Im vergangenen Jahr sind mehr als 3000 Menschen zum Weihnachtssingen ins Bad Nauheimer Eisstadion gekommen. Am 21. Dezember dürfen es gerne 4000 werden. Um 18.30 Uhr geht’s los, Einlass ist bereits ab 17.30 Uhr. ARCHIVFOTO: COR

Stimmung und gute Zwecke

Weihnachtssingen im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion naht

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Das dürfte wieder für Gänsehautgefühle sorgen: Am 21. Dezember 2019 steigt im Bad Nauheimer Colonel-Knight-Stadion wieder das Weihnachtssingen, zu dem der EC einlädt.

Bei Kerzenschein gemeinsam Weihnachtslieder anstimmen, innehalten und besondere Augenblicke genießen - der EC Bad Nauheim lädt alle Interessierten, Freunde, Familien, Sponsoren und Partner wieder ein, beim Weihnachtssingen am 21. Dezember um 18.30 Uhr im Colonel-Knight-Stadion dabei zu sein. Der Einlass beginnt in diesem Jahr bereits um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

"Da es im letzten Jahr so voll war, haben wir die Einlasszeit vorverlegt", erläutert Organisator Michael Richly, Beiratssprecher des EC. "Außerdem werden alle Tore geöffnet, auch am Nebeneingang." Im vergangenen Jahr kamen mehr als 3000 Besucher. Die erhoffte Zahl sei damit um einiges übertroffen worden. "Ich schätze, dass es sogar 3500 Besucher waren." Das Ziel des Jahres 2019 laute daher: 4000 Besucher. Eines sei schon jetzt klar, sagt Richly: "Die Stimmung wird wieder einmalig sein und jeden mitreißen und berühren."

Bühne wird verlegt - und größer

Seit September hat er sich mit den Planungen für das siebte große Weihnachtssingen beschäftigt. "Die Kontakte zu den Chören sind zwar bereits da, trotzdem hat man immer Ideen, wie man noch etwas verbessern könnte." Vier Vortreffen habe es gegeben, um alles zu organisieren. "Im letzten Jahr sind wir ja von den vielen Menschen überrascht worden, da wollen wir natürlich am 21. Dezember gut vorbereitet sein." Erstmals werden alle Buden mit einem Verzehr- und Getränkeangebot im Stadion geöffnet. Ebenso wird die Firma Ronnefeldt an zwei Ständen einen Teeausschank anbieten. Die Bühne auf dem Eis wird ein Stück weiter nach hinten verlegt, sodass von allen Plätzen eine gute Sicht möglich sein soll. "Und sie wird noch größer sein als in den Vorjahren", sagt Richly.

Das EC-Weihnachtssingen in Bad Nauheim entstand vor sieben Jahren nach dem Vorbild von Union Berlin. Über 20 000 Menschen erfüllen Jahr für Jahr das Berliner Stadion mit weihnachtlichem Gesang. Michael Richly holte das Weihnachtssingen ins Bad Nauheimer Eisstadion - mit 500 Besuchern bei der Premiere 2013. "Wir wollten etwas machen, was es so bislang hier noch nicht gegeben hat."

Erlös für mehrere gute Zwecke

Der Gedanke, der Jahr für Jahr dahinter steckt, ist soziales Engagement. "Wir möchten in der Region etwas bewirken", erklärt Richly. "Uns für Menschen engagieren, denen es durch Krankheit, Behinderung oder auch im Alter nicht gut geht." Unterstützt werden daher auch in diesem Jahr die Behindertenhilfe Wetteraukreis gGmbH, die Altenselbsthilfe Bad Nauheim, der Elternverein für leukämie- und krebskranke Kinder Gießen und die Bürgerstiftung "Ein Herz für Bad Nauheim". Je mehr Besucher kämen, umso größer könne die Spendensumme ausfallen. "Vielleicht holen wir dann noch einen fünften Verein dazu", sagt Richly. Sämtliche Einnahmen des Abends werden ausnahmslos gespendet. Erstmals werden an verschiedenen Stationen auch neue Spendenboxen gut sichtbar postiert werden.

Kerze mit ins Stadion bringen

Um das Stadion in ein stimmiges "Kerzenmeer" zu verwandeln und somit für die perfekte vorweihnachtliche Atmosphäre zu sorgen, werden alle Gäste gebeten, eine Kerze mitzubringen. Am Eingang werden aber auch Kerzen bereit liegen, die gegen eine Spende erworben werden können.

Musikalische Unterstützung gibt es von der Stadtkapelle Friedberg, die alle Lieder begleiten wird, sowie gesanglich von verschiedenen Kinder-, Männer-, und gemischten Chören. Liedertexte liegen dazu bereit. Richly selbst wird wieder eine Weihnachtsgeschichte vortragen. Seinen Dank möchte er schon vorab den vielen Sponsoren und der Stadt Bad Nauheim aussprechen, die dem EC das Stadion für das Weihnachtssingen reserviere. Entspannt wolle man auch nach dem Abend auseinander gehen, daher habe die Sportsbar "Penalty" nach dem Singen noch geöffnet. "Auch die Chöre wollen noch bleiben und vielleicht noch einmal im Park anstimmen."

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