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Freuen sich über das sechste Auto: das Ambulante Palliativ-Team mit Reingard Forkert vom Förderverein Palliativ Pro (3. v. r.) und Dr. Thorsten Fritz (2. v. r.).

Verbesserte Mobilität für Betreuerteam

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Bad Nauheim/Butzbach (pm). Professionelle Unterstützung am Lebensende eines schwer kranken Menschen ist eine unschätzbare Hilfe für alle, die einen Angehörigen im häuslichen Umfeld betreuen. Das Team der Speziellen Ambulanten Palliativ-Versorgung (SAPV) des Gesundheitszentrums Wetterau (GZW) mit Sitz in Butzbach hat sich seit zwölf Jahren in der Region einen hervorragenden Ruf erworben.

Die Folge: Die Zahl der zu betreuenden Patienten/innen steigt kontinuierlich. »In den letzten drei Jahren hat sich die Zahl sogar gerade einmal verdoppelt«, berichtet Dr. Thorsten Fritz, Chefarzt der Klinik für Palliativmedizin am GZW, mit der das ambulante Team eng zusammenarbeitet. 24 Stunden an sieben Tagen die Woche ist das ambulante Palliativ-Team für die betreuten Patienten und ihre Angehörigen ansprechbar. In der Regel wöchentlich, bei Bedarf aber auch häufiger, sind Hausbesuche angesetzt.

Täglich Hunderte von Kilometern

Angesichts der Zuständigkeit des Teams für den gesamten Wetteraukreis und einige angrenzenden Gemeinden müssen dafür täglich mehrere Hundert Kilometer zurückgelegt werden. Um den steigenden Bedarf decken zu können, erhielt das Team jetzt ein sechstes Auto. Zur Verfügung gestellt wurde es vom Förderverein Palliativ Pro, der es aus Spenden dankbarer Patienten und Angehöriger finanziert. »Es ist bereits das vierte Fahrzeug, das Palliativ Pro dem Palliativ-Team spendiert. Für diese Unterstützung sind wir außerordentlich dankbar. Unser Dank gilt natürlich auch den vielen Spenderinnen und Spendern, die Palliativ Pro diese Unterstützung ermöglichen«, betonte Dr. Fritz beim Fototermin mit dem neuen Auto. Der Förderverein wurde an diesem Tag von Kassenwartin Reingard Forkert vertreten.

Seit seiner Gründung 2006 als Förderverein für Palliativmedizin und -pflege in Mittelhessen hat Palliativ Pro (palliativpro.de) auch in der Wetterau bereits zahlreiche stationäre und ambulante Palliativprojekte unterstützt.

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