»Unerwartete Unterstützung«

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Bad Nauheim (pm). »Hocherfreut zeigt sich die CDU über das von der FW/UWG in der Presse gestellte Hilfeersuchen zu ihrem kürzlich neu entdeckten Thema eines rund um die Uhr besetzten Polizeipostens in Bad Nauheim. Ist dies doch, anders als bei der FW/UWG, für die CDU Bad Nauheim bereits seit Jahren eine Herzensangelegenheit«, teilen die Christdemokraten in einem Schreiben mit.

Die unabhängige Wählergemeinschaft wünsche sich von der CDU, dass sie ihre Parteifreunde im Land diesbezüglich zu einer Mitwirkung bei der Umsetzung dieses Themas mit einbeziehe. »Dass die FW/UWG ein solches Ersuchen äußert, ehrt uns natürlich sehr und wir freuen uns über die unerwartete Unterstützung«, erlärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Jordis, »auch wenn es natürlich daran liegt, dass sie selbst als lokale Gruppe auf Landesebene einfach keine Freunde hat.«

Sinnvolle Ergänzung

Gerne nehme man die Bitte der FW/UWG auf und werfe »unsere Stärke als landesweit antretende Partei für dieses Projekt weiterhin mit in die Waagschale, wie auch schon aus den verschiedensten Gremien in Richtung hessisches Innenministerium geschehen. Wir werden in diesen Bemühungen nicht nachlassen. Sind wir doch davon überzeugt, dass der vorhandene Schutzmann vor Ort durch einen vollzeitbesetzten Polizeiposten eine sinnvolle Ergänzung erfahren würde, die die Sicherheitssituation in Bad Nauheim, gerade in Bezug auf die seit einiger Zeit auftretende Poser-Szene, erheblich verbessern würde.«

Gespannt sei die CDU allerdings darauf, wie nachhaltig das Thema tatsächlich von der FW/UWG verfolgt werde, »da sich irritierenderweise im Wahlprogramm der FW/UWG, in Bezug auf den Polizeiposten, bisher keinerlei Hinweis finden lässt«. Zu vermuten sei vielmehr, dass es sich bei dem »plötzlichen Aktionismus der Unabhängigen Wählergemeinschaft um einen dem Kommunalwahlkampf geschuldeten Schachzug handelt«. Die Christdemokraten vertrauten dabei aber auf die mündigen Bürger, »die hoffentlich in der Lage sein werden, solch fadenscheinige Argumentationen, wie sie leider in den letzten Wochen bereits des Öfteren zu lesen waren, zu erkennen und zu durchschauen«, so Jordis.

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