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Gruppenfoto einmal anders: Die »digitalen Helden« der Sankt-Lioba-Schule arbeiten virtuell.

Über Hate Speech und Fake News

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Bad Nauheim (pm). Workshops mit aktuellen Themen und prominenter Unterstützung: Das gab es vergangene Woche an der St.-Lioba-Schule für die bei den »digitalen Helden« mitwirkenden Schülerinnen und Schüler. Der Höhepunkt: ein Interview mit KIKA-Moderatorin Jessica Schöne.

Die »Sessions« genannten Workshops zu aktuellen Themen wurden im Vorfeld von den bundesweit 120 Teilnehmern geplant. Bei der offenen Tagung treffen sich »digitale Helden« aus ganz Deutschland.

Normalerweise findet das sogenannte Barcamp mit seinen Workshops im Museum für Kommunikation in Frankfurt statt. Da dies in Zeiten einer Pandemie nicht möglich ist, begleitete die Lioba-Lehrerin Isabel Haßfurter ihre Gruppe diesmal in einen digitalen Raum. Die Schülerinnen und Schüler wurden vom eigentlich stattfindenden Distanzunterricht befreit, damit sie von zu Hause aus via PC oder Tablet mit einem Videokonferenzsystem an der Veranstaltung teilnehmen konnten. Auf einem digitalen weißen Brett wurden die Themen der einzelnen Workshops angepinnt, darunter zum Beispiel Big Data, Hate Speech, Computerspiele selbst gestalten und digitale Klassenbesuche. Nach der Teilnahme an bis zu drei Sessions fand im großen Plenum von nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Moskau und Sofia stammenden Teilnehmern ein Interview mit der Fernseh-Moderatorin Jessica Schöne statt. Die vielen aus dem Kinderkanal vertraute Jess kam bei ihrem jugendlichen Publikum sehr gut an. Damit die Teilnehmer aus Bad Nauheim sich während des Barcamps noch austauschen konnten, gab es eine Chat-Gruppe über die sicherere WhatsApp-Alternative »Wire«. In einer Pause trafen sich die Schüler in einem eigenen Videokonferenzraum, wo auch noch ein Gruppenfoto gemacht werden konnte.

Zwei Tage nach dem Barcamp fand an der Lioba der zweite Teil eines Schülerworkshops mit über 80 Teilnehmern statt, nachdem der erste Teil bereits kurz vor Weihnachten veranstaltet worden war. Hier ging es für die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 7 um Themen wie Cybermobbing, Fake News, Deep Fakes und sichere Quellen im Internet. Die Gruppe der »digitalen Helden« nahm natürlich auch teil.

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