Trösten, begleiten und unterstützen

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Bad Nauheim/Friedberg (pm). »Warum ich?« - diese Frage bekommen Klinikseelsorger häufig gestellt. Wer schwer krank ist, schwankt oft zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Mut und Wut. Die Mitarbeiter der Evangelischen Klinikseelsorge in der Wetterau unterstützen Patienten in diesen schweren Zeiten. Sie nehmen sich Zeit, hören zu, begleiten und unterstützen individuell.

Zwei Seelsorgerinnen und ein Seelsorger haben kürzlich im Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim und im Bürgerhospital Friedberg ihre Dienste begonnen. Pfarrerin Anette Bill ist neue Seelsorgerin im Hochwaldkrankenhaus. Sie setzt einen Schwerpunkt in der seelsorgerischen Begleitung von Patienten der gynäkologisch-onkologischen und der internistisch-onkologischen Stationen. Daneben arbeitet sie als Supervisorin und Coach in freier Praxis. Pfarrerin Gabriele Dix leistet ihren Dienst auf der Palliativstation des Hochwaldkrankenhauses. Sie ist Mitglied im dortigen interdisziplinären Team. Außerdem arbeitet sie in der ambulanten Palliativversorgung der Wetterau (SAPV) und am Aufbau eines Hospizes in Bad Nauheim mit.

Pfarrer Stefan Frey ist für die Seelsorge im Bürgerhospital zuständig. Darüber hinaus ist er Gemeindepfarrer der evangelischen Kirchengemeinden Beienheim und Weckesheim. Er wird entsprechend der anstehenden Veränderungen im Bürgerhospital Schwerpunkte für die seelsorgerliche Arbeit entwickeln. Die Seelsorger sind besonders geschult. Sie können Menschen, die Schweres verkraften müssen, in existenziellen oder spirituellen Krisen begleiten und haben Erfahrung in der Arbeit mit psychisch Belasteten. Im Zentrum stehen stets die Menschen mit ihren Fragen und Anliegen.

Sobald die Corona-Pandemie es zulässt, werden die Pfarrer im Hochwaldkrankenhaus und im Bürgerhospital auch wieder Gottesdienste anbieten. In der persönlichen Begegnung ist jederzeit Raum für Andacht, Gebet, Abendmahl und Segen.

Die Seelsorger sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Sie sind offen für alle Menschen, ungeachtet religiöser oder konfessioneller Bindung, und arbeiten in ökumenischer Kooperation. Die evangelische und die katholische Klinikseelsorge sind wie folgt zu erreichen: Im Hochwaldkrankenhaus unter Telefon 0 60 32/7 02 22 23 und im Bürgerhospital unter Telefon 0 60 31/89 32 56. In dringenden Fällen ist sie mobil über die Pforte der Klinik erreichbar. FOTOS: PM

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