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Soziales Netz stärken: (v. l.) SPD-Kandidatin Natalie Pawlik und Tatjana Brüggemann (Lichtblick).

Tragende Säule des Jugendhilfesystems

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Bad Nauheim (pm). »Die Pandemie hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Arbeit von Vereinen ist, welche gerade Jugendlichen und sozial schwächeren Menschen helfen sollen«, schreibt die SPD-Bundestagskandidatin Natalie Pawlik in einer Pressemitteilung.

Um sich einen Überblick verschaffen zu können, wie gut solche Vereine durch die Pandemie gekommen sind und zu schauen, wo noch Unterstützungsbedarf herrscht, hat sich Pawlik mit Tatjana Brüggemann, der Vorsitzenden vom Lichtblick-Verein, in dessen Geschäftsstelle in Steinfurth getroffen. Der Verein für Jugend- und Sozialhilfe Wetterau feierte im vergangenen Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Die Organisation des Vereins umfasst verschiedene Tätigkeitsfelder in der Jugendhilfe. Insgesamt beschäftigt er 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Tagesgruppen, soziale Gruppenarbeit, Familienklassen, begleiteten Umgang, Schulbetreuung an der Rosendorfschule in Steinfurth und noch einige weitere Gruppen betreuen und leiten.

Im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe werden zum Beispiel auch Familien zur Tafel begleitet. »Lichtblick ist mit seinen vielfältigen Angeboten eine tragende Säule in unserem Wetterauer Jugendhilfesystem und dem sozialen Netz vor Ort. Die Vielfalt in den Angeboten und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist beachtlich und verdient großen Respekt«, betonte Pawlik.

»Während der Pandemie hat der öffentliche Fokus stark auf der älteren Generation und der Wirtschaft gelegen. Doch gerade Kinder- und Jugendliche und insbesondere bedürftige Menschen haben sehr unter Corona gelitten. Die Folgen für die Jugendhilfesysteme kommen jetzt Schritt für Schritt ans Licht«, erklärte Brüggemann. Pawlik unterstrich die Einschätzung: »Besonders Kinder und Jugendliche mussten während der Pandemie viel einstecken. Alle politischen Ebenen sind jetzt gefragt, entstandene Lücken zu schließen und Kinder und Jugendliche zu stärken.«

Mit der Zusammenarbeit mit dem Wetteraukreis während der Pandemie sei sie grundsätzlich sehr zufrieden gewesen, sagte Brüggemann. Mit Blick auf die Zukunft und die Herausforderungen in den kommenden Wochen und Monaten mahnte die Vorsitzende, nicht die Jüngeren und sozial Schwachen, die jetzt unterstützt werden müssten, aus den Augen zu verlieren.

Das bekräftigt auch die Bundestagskandidatin. »Gerade jetzt kommt es darauf an, die Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche zu fördern, damit wir als Gesellschaft nicht erst reagieren, wenn alle Stricke reißen. Kinder und ihre Familien rechtzeitig durch Erziehungshilfen, Familienmaßnahmen und soziale Arbeit zu unterstützen. ist das Gebot der Stunde.« Inklusion müsse noch stärker und breiter unterstützt und ausgebaut werden.

»Inklusion sollte die Regel und nicht die Ausnahme sein. Schulisch sowie gesellschaftlich ist da noch ein großer Handlungsbedarf«, so Brüggemann abschließend.

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