Der neue und der alte Vorstand, die geehrten Mitglieder und die beförderten Kameraden versammeln sich zum Gruppenfoto.	FOTO: PM
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Der neue und der alte Vorstand, die geehrten Mitglieder und die beförderten Kameraden versammeln sich zum Gruppenfoto. FOTO: PM

Stefan Bechtold übernimmt die Spitze

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Bad Nauheim-Steinfurth (pm). Von 34 Einsätzen im gesamten Stadtgebiet berichtete Wehrführer und zweiter Vorsitzender Benjamin Schwebel während der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilung und des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Steinfurth im Gerätehaus.

Der Verein hat 306 Mitglieder. Durch den Rücktritt des ersten Vorsitzenden gestaltete sich die Vereinsarbeit nicht gerade einfach, blickte Schwebel zurück. Man beteiligte sich aber weitestgehend am Steinfurther Vereinsleben. Die Feuerwehr unterstützte das Dorffest und belegte einen sehr guten Platz beim Wandertag des Turnvereins.

Die aus zwei Frauen und 23 Männern bestehende Einsatzabteilung hat ein intensives Ausbildungsjahr hinter sich. Erfreulich waren zwei Neueintritte, einer davon durch die Übernahme aus der Jugendfeuerwehr.

Viel Zeit in Ausbildung gesteckt

Insgesamt absolvierte man 42 Ausbildungseinheiten und investierte dafür 953 Personenstunden. Dazukommen 424 Personenstunden für Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene. Somit hat die Feuerwehr Steinfurth 1374 Personenstunden in die Ausbildung investiert. Zu nennen sind Till Bechtold, Marcel Jäger, Nico Sulzer, Peter Hess, Tobias Hüttl, Norbert Sulzer, Benjamin Schwebel und Sina Kalbfleisch. Intensiv wurde auch die Zusammenarbeit mit den anderen Stadtteilen betrieben. So gab es an der ehemaligen Aral-Tankstelle in Nieder-Mörlen mehrere Übungen, und auch in Steinfurth selbst konnte man an verschiedenen Objekten üben. Ebenso nahm die Steinfurther Wehr an der Großübung in Oppershofen teil, lernte beim Roten Kreuz Bad Nauheim deren Rettungsmittel kennen, übte mit den Kameraden in Rosbach und wirkte an einer Großübung des THW Friedberg mit.

Die Stadt hat die Ausstattung in vielfältiger Weise verbessert, zum Beispiel mit Moderationswänden, einer Einsatzstellenleuchte und einer Abgas-Absaug-Anlage. Zum Jahresende konnten sich die Einsatzkräfte über einen Adventskalender, finanziert durch den Verein, erfreuen.

Jugendwart Andreas Eimer berichtete über die Arbeit der Jugendfeuerwehr, die aus zwei Mädchen und fünf Jungen besteht. Diese absolvierten 135 Stunden allgemeine Jugendarbeit sowie feuerwehrtechnische Ausbildung. Er dankte seinem Helferteam und berichtete über einige andere Highlights, in erster Linie das Zeltlager der Stadtjugendfeuerwehr in Rotenhain/Westerwald. Melanie Wilde und Sören Hoffmann unterstützten bei der Betreuung.

Für die Ehren- und Altersabteilung berichtete Helmut Falk von Stammtischen und der Teilnahme am Treffen aller Ehren- und Altersabteilungen im Wetteraukreis in Nieder-Seemen und einem Treffen in Bad Nauheim.

Seit zwei Jahren besteht in der Einsatzabteilung der Feuerwehr Steinfurth eine Sportgruppe. Unter der Leitung von Sina Kalbfleisch hat sich diese an 43 Terminen zu sportlichen Aktivitäten getroffen. Im Juni fuhr die Gruppe mit Fahrrädern bis nach Koblenz.

Kassenwartin Jessica Hofmann sprach von einer stabilen finanziellen Lage, die Kassenprüfer Lucie Arnoldi und Gerhard Heine bestätigten eine einwandfreie Buchführung, der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Bei den Vorstandswahlen wurden alle Ämter besetzt. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Erster Vorsitzender Stefan Bechtold, zweiter Vorsitzender Joachim Klein, Kassenwart Sven Eichelmann, Schriftführer Marcel Jäger, Beisitzer Nico Sulzer, Tobias Stapff und Hans Ullrich. Aus dem Vorstand wurden Kassenwartin Jessica Hofmann, Schriftführerin Sonja Hess sowie Beisitzer Uwe Kalbfleisch verabschiedet.

In ihren Grußworten dankten Bürgermeister Klaus Kreß und der stellvertretende Stadtbrandinspektor Wolfgang Löffler der Einsatzabteilung für ihr Engagement. Auch die anstehende Beschaffung des Mittleren Löschfahrzeuges wurde angesprochen. Der Förderantrag sei beim Land Hessen eingegangen und die Haushaltsmittel seien im Etat der Stadt eingestellt.

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