Der Vertrag von Stadtwerke-Chef Peter Drausnigg ist vorzeitig bis 2026 verlängert worden. FOTO: STADTWERKE
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Der Vertrag von Stadtwerke-Chef Peter Drausnigg ist vorzeitig bis 2026 verlängert worden. FOTO: STADTWERKE

Stadtwerke-Chef: Vertrag vorzeitig verlängert

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Bad Nauheim(pm). Peter Drausnigg bleibt Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Nauheim. Der Aufsichtsrat des städtischen Unternehmens hat den Vertrag mit dem 55-Jährigen vorzeitig um fünf Jahre verlängert. "In den vergangenen vier Jahren hat Peter Drausnigg die Stadtwerke komplett umgebaut, fit für die Aufgaben der Energiezukunft gemacht und wegweisende Projekte auf den Weg gebracht", begründet Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Klaus Kreß die Entscheidung.

Drausnigg, der seit 2016 in Bad Nauheim tätig ist, freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen und bezeichnete Klimawandel und Digitalisierung als Themen, die "fundamental neue Ansätze erfordern". In den vergangenen Jahren hätten die Stadtwerke ihren Umsatz um ein Drittel erhöht, die Zahl der Glasfaserkunden sei sogar verzehnfacht worden - auf über 2000.

"Wir sind heute Anbieter von ganzheitlichen Lösungen, die weit über die reine Energieversorgung hinausgehen", verweist Drausnigg auf "Leuchtturmprojekte" wie die CO2-neutrale Kalte Nahwärme im Baugebiet Bad Nauheim Süd oder die bereits umgesetzten modernen Energiekonzepte für Mehrfamilienhäuser in der Stadt.

Ziel ist die "Smart City"

Ziel des Geschäftsführers ist eine "Smart City", in der digitale Technologien im Fokus stehen, um Leben und Arbeiten komfortabler, energieeffizienter und umweltschonender zu gestalten. Glasfaser spiele dabei eine entscheidende Rolle bei der Datenübertragung und schaffe die Voraussetzungen für Energie- und Mobilitätskonzepte von morgen. "Bad Nauheim soll auch in Zukunft Kurstadt bleiben. Die Luftqualität können wir mit emissionsarmer Mobilität nachhaltig schützen", spricht Drausnigg die Rolle der Stadtwerke bei der geplanten Verkehrswende an.

Auch wenn sich die Stadtwerke an vielen Stellen auf noch unerprobtes Terrain begäben, stehe die Sicherheit der Energie- und Wasserversorgung weiter an der obersten Stelle. Beispiele dafür seien etwa die Verstärkung der Versorgungsleitungen, um das Stoll-Gelände zu erschließen, oder die Investitionen in neue Gasleitungen.

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