Stadt kontrolliert in Silvesternacht

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Bad Nauheim(pm). Der Wetteraukreis hat per Allgemeinverfügung ein generelles Verbot für das Zünden von Feuer-werkskörpern im öffentlichen Raum für den gesamten Kreis erlassen (die WZ berichtete). Dazu zählen neben öffentlichen Plätzen sämtliche Straßen, Wege und auch Parkplätze. Unabhängig davon hatten Bürgermeister Klaus Kreß und Erster Stadtrat Peter Krank im Vorfeld ein Feuerwerksverbot für viele öffentliche Orte in Bad Nauheim geplant. Dies betraf unter anderem den Sprudelhof, den Johannisberg, die Parkanlagen, den Marktplatz oder das Parkdeck in der Schwalheimer Straße. Die Allgemeinverfügung des Kreises decke die gesamte Wetterau ab und schließe damit diese Orte ein, heißt es nun in einer Pressemitteilung der Stadt.

Außerdem werde dringend empfohlen, auch im privaten Bereich das Zünden von Feuerwerk zu unterlassen. Kreß dazu: "Wir begrüßen die Entscheidung des Landrates, denn sie bestätigt und untermauert unseren Kurs. Wir bitten zudem alle Bad Nauheimerinnen und Bad Nauheimer, auch auf dem eigenen Grundstück darauf zu verzichten." Für Bad Nauheim gilt seit einigen Jahren ein Feuerwerksverbot im Bereich von brandempfindlichen Gebäuden, beispielsweise vor Fachwerkhäusern in der Altstadt, vor Krankenhäusern, Senioren- und Pflegeheimen und Kirchen. "Diese Maßnahme ist sinnvoll und absolut nötig, wie die Brände in den vergangenen Jahren an Silvester in unserer schönen Altstadt gezeigt haben", sind Kreß und Krank einer Meinung.

Erster Stadtrat Krank weiter: "Um die Einhaltung umfassend kontrollieren zu können, stellen wir von städtischer Seite in dieser Nacht zusätzliche Sicherheitskräfte zur Verfügung. Sie sind neben der Polizei präsent und überprüfen nicht nur Verstöße gegen das Feuerwerksverbot, sondern auch gegen die Ausgangssperre sowie nicht zulässige Ver-sammlungen."

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