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Sophia Felver hat schon früh viele Berührungspunkte mit den Rosen und dem Rosenfest gehabt. Nun freut sie sich auf ihre Amtszeit als Steinfurther Rosenkönigin. Foto: pv

Künftige Majestät

Sophia Felver wird Rosenkönigin in Steinfurth

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Nun steht fest, wer zur Saison 2020/21 die Nachfolge von Yaren Dalli als Steinfurther Rosenkönigin antreten wird: Sie heißt Sophia Felver, ist 17 Jahre alt und den Rosen schon lange verbunden.

Nur lächeln und winken? Keinesfalls! Das Amt der Steinfurther Rosenkönigin hält weitaus verantwortungsvollere Aufgaben bereit: Neben der Repräsentation von Steinfurth, Bad Nauheim und dem Rosenanbau gilt es, auf vielen Veranstaltungen in der Region, in Hessen und ganz Deutschland vertreten zu sein und vor einem breiten Publikum zu sprechen. "Ein bereichernder, aber auch zeitintensiver Job. Die Stadt Bad Nauheim hat in den vergangenen Wochen eine Nachfolgerin für die derzeit amtierende Rosenkönigin Yaren Dalli gesucht. Für die Saison 2020/2021 konnten wir die junge Steinfurtherin Sophia Felver gewinnen", freut sich Bürgermeister Klaus Kreß.

Zuerst mit der Oma darüber gesprochen

Sie sei überrascht gewesen, als sie kürzlich gefragt worden sei, ob sie das zweijährige Ehrenamt übernehmen wolle, erzählt die 17-jährige Schülerin. "Als Erstes habe ich mit meiner Oma darüber gesprochen - meine Eltern waren noch gar nicht eingeweiht -, denn ich wusste, dass sie mich hinsichtlich der Zusage bestärken würde. Ich war schon als Kind fasziniert von den Rosenköniginnen, zunächst wegen des eleganten Erscheinungsbildes, später wegen der vielfältigen Repräsentationsaufgaben. Meine Mutter hat mich ebenso bei der Entscheidung unterstützt, mich aber auch auf die Verantwortung und die Verpflichtungen in dieser Zeit hingewiesen. Ich habe letztendlich auch zugesagt, da ich in diesen zwei Jahren sicherlich viele bereichernde Begegnungen und Gespräche haben und viele Erfahrungen sammeln werde. Ich kann für mich persönlich viel mitnehmen und bin selbstverständlich stolz, meine Heimat vertreten zu dürfen", betont Sophia Felver.

Geboren in den USA

Seit ihrem fünften Lebensjahr lebt sie in Steinfurth. Geboren wurde sie in den USA, wo sie ihre ersten Jahre verbrachte, denn die Eltern waren nach Florida ausgewandert. Durch den Besuch der Rosendorfschule und ihre Zeit im Turnverein gab es schon früh viele Berührungspunkte mit den Rosen und dem Rosenfest. "Die Mithilfe beim Stecken der Rosen für die Korsowagen war selbstverständlich und das Mitfahren auf den Wagen jedes Mal ein Highlight", erzählt sie.

Auch bei den Felvers zu Hause ist es rosig: Im heimischen Garten sind bunte Rosenstämme und -büsche zu finden. Zusammen mit ihrer Mutter pflegt Sophia diese, und sie hat auch schon Rosen gezüchtet. Die Schülerin der Ernst-Ludwig-Schule bereitet sich auf ihr Abitur vor, das sie im Frühjahr 2020 ablegen wird. "Direkt danach habe ich den Kopf frei für die spannende Zeit, die mich erwartet. Meine persönlichen Höhepunkte werden neben der Inthronisation die Eröffnung des Rosenfests und die Fahrt mit dem Königinnenwagen auf dem Rosenkorso sein, aber auch der Hessentag und die Einladung zu Ministerpräsident Volker Bouffier nach Wiesbaden", freut sich die 17-Jährige schon jetzt. Sie betont, dass sie sich auf die Auftritte freue und den Kontakt mit der Öffentlichkeit überhaupt nicht scheue.

In den Ferien nach Kleid suchen

In den Weihnachtsferien steht der nächste Schritt an: die Suche nach dem Königinnenkleid. Festgelegt hat sich die Steinfurtherin, die eine zwei Jahre jüngere Schwester hat, noch nicht. "Ich möchte mich aber an einer Rosenfarbe orientieren, vielleicht wird es ein kräftiges Rot, Rosé oder Gelb." Auf jeden Fall werde sich die Rose im Kleid wiederfinden, vielleicht als Stickerei oder Verzierung.

Die junge Frau ist sportlich. Sie tanzt Hip-Hop und hat sich dem Reitsport verschrieben. Auf die Frage, ob sie vor der Inthronisation - wenn sie von der aktuellen Rosenkönigin Yaren Dalli gekrönt wird - aufgeregt sei, sagt sie lässig "Nein". Sie stehe hinter ihrer Entscheidung, sei ein entspannter Mensch.

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