Rotary-Club spendet 2000 Euro

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Bad Nauheim/Friedberg (pm). Eine Rückenmarkverletzung mit Querschnittlähmung stellen Betroffene und Angehörige vor zunächst nahezu unlösbare Probleme, bis man die ersten Verbindungen für die tägliche Betreuung und Hilfe geknüpft hat. In dieser Phase hilft die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in das neue Leben mit der Behinderung - ein wichtiger Grund für den Rotary-Club Bad Nauheim-Friedberg, diese Erstberatung zu fördern.

»Die Betroffenen sind immer älter. Etwa 140 000 bis 160 000 Querschnittgelähmte gibt es in Deutschland, jährlich kommen rund 2500 bis 3000 neue Fälle hinzu. Fast 70 P aller Betroffenen sind Männer. Während früher häufig Verkehrs- und Sportunfälle die Hauptursache darstellten, hat sich in den letzten 20 Jahren eine Verlagerung hin zu Bandscheibenvorfällen und altersbedingten Verschleiserscheinungen ergeben - das Durchschnittsalter der Betroffenen ist seit 1995 von 35 auf 60 Jahre angestiegen«, schreibt der Rotary-Club in einer Pressemitteilung.

Diese Entwicklung könne auch als Hinweis dafür dienen, dass Verkehrssicherheit und Unfallprävention besser geworden seien. Die Behandlung erfolge in Deutschland in rund 30 Spezialzentren, von denen es in jedem Bundesland etwa eines bis zwei gebe. »Für den Bereich des Wetteraukreises sind als Erstbehandlungszentren die Unfallklinik in Frankfurt-Seckbach und die WernerWicker-Klinik in Bad Wildungen zuständig. Hilfe ergänzt die medizinischen Betreuung An allen Erstbehandlungszentren hat die Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten Stützpunkte«, heißt es weiter vonseiten des Rotary-Clubs.

Rotarier kündigen weitere Hilfe an

Auch in der Wetterau beraten demnach Betroffene andere Betroffene. Zudem werde die Begleitung von der Operation bis zum Wiedereinstieg ins Alltagsleben unterstützt, auch ein Angehörigenberatungsdienst existiere.

Der Rotary-Club mit Präsident Michael Frielinghaus fördert diese ehrenamtliche Hilfe mit 2000 Euro. Die Fördergemeinschaft soll aber auch in den kommenden Jahren mit den Rotariern rechnen können, heißt es weiter in der Pressemitteilung des Rotary-Clubs.

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