"Rosisten" auf Spurensuche

  • schließen

Der Heimat- und Geschichtsverein Steinfurth "Die Rosisten" besuchte kürzlich die Main-Metropole Frankfurt. Bei einem Ausflug auf dem Main mit einem Ausflugsschiff bestaunte man die Frankfurter Skyline sowie zahlreiche historische Gebäude vom Wasser aus. Bei bestem Wetter konnten die Rosisten die Schiffsfahrt auf dem Sonnendeck genießen. Die Fahrt führte zunächst mainabwärts Richtung Niederrad und dann Richtung Offenbach bis zur Gerbermühle mit einem kleinen Abstecher in den Frankfurter Osthafen.

Der Heimat- und Geschichtsverein Steinfurth "Die Rosisten" besuchte kürzlich die Main-Metropole Frankfurt. Bei einem Ausflug auf dem Main mit einem Ausflugsschiff bestaunte man die Frankfurter Skyline sowie zahlreiche historische Gebäude vom Wasser aus. Bei bestem Wetter konnten die Rosisten die Schiffsfahrt auf dem Sonnendeck genießen. Die Fahrt führte zunächst mainabwärts Richtung Niederrad und dann Richtung Offenbach bis zur Gerbermühle mit einem kleinen Abstecher in den Frankfurter Osthafen.

Nach dem Schiffsausflug stand ein Besuch der neuen Frankfurter Altstadt an. Beisitzer Rudolf Thönges hatte Stadtpläne der neuen Gebäude zwischen Dom und Römer besorgt und konnte den Vereinsmitgliedern auch Einiges über die Gebäude erzählen.

Vielseitige Eindrücke

Auf einer Gesamtfläche von sieben Hektar wurden insgesamt 35 Gebäude rund um den sogenannten "Krönungsweg" neu errichtet. Diesen Weg zwischen Dom und Römer gingen Könige und Kaiser nach der Zeremonie. Fünfzehn Gebäude wurden historisch rekonstruiert, weitere 20 habe man in historischer Anmutung errichtet. Original rekonstruiert seien zwei der Gebäude: das "Neue Rote Haus" und die "Goldene Waage". Vor allem das berühmte Renaissancegebäude mit seinen Goldverzierungen wurde nicht nur von den Rosisten bestaunt. Erbaut wurde das Haus von Abraham von Hameln, einem reichen niederländischen Gewürzhändler, der aufgrund seines katholischen Glaubens aus den Niederlanden vertrieben worden sei, erklärte Thönges. Das einst im 14. Jahrhundert erbaute "Neue Rote Haus" sei schon im Mittelalter berühmt gewesen, da das gesamte Gebäude von drei Eichenholzsäulen getragen werde, diese Konstruktion sei deutschlandweit einzigartig. Die Fläche diente den Metzgern als Verkaufsfläche und Durchgang zur dahinterliegenden Gasse.

Die Farbe Rot habe für die Metzgerzunft gestanden, hier stammten auch die berühmten Frankfurter Würstchen her. Offiziell eröffnet werde das 200-Millionen-Objekt bei einem Eröffnungsfest vom 28. bis 30. September. Bis dahin werden 20 Einzelhändler und verschiedene Lokale ihre Läden eröffnen. Auch zwei Museen – das Stoltze-Museum und das Struwwelpeter-Museum finden hier ein neues Zuhause.

Die rund 70 Wohnungen der Neuen Altstadt seien zu Spitzenpreisen von bis zu 7000 Euro pro Quadratmeter verkauft worden.

Zum Ausklang des schönen Tages besuchte man die Traditionsgaststätte "Zum gemalten Haus" in Sachsenhausen und ließ es sich bei ein paar Gläschen Apfelwein ordentlich schmecken – schließlich war man gemeinsam mit dem Zug angereist, da durfte es auch mal (Apfel)-Wein statt Wasser sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare