Wie man Rosenwildlinge pflanzt

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Schülerinnen und Schüler der beiden zweiten Klassen der Steinfurther Rosendorfschule haben vor wenigen Tagen gelernt, wie man in früheren Zeiten Rosenwildlinge pflanzte. Dafür hatte Christian Schultheis, der Chef des gleichnamigen Rosenhofes, wo seit über 150 Jahren die Königin der Blumen kultiviert wird, auf dem Betriebsgelände ein Beet für die Kinder vorbereitet.

Schülerinnen und Schüler der beiden zweiten Klassen der Steinfurther Rosendorfschule haben vor wenigen Tagen gelernt, wie man in früheren Zeiten Rosenwildlinge pflanzte. Dafür hatte Christian Schultheis, der Chef des gleichnamigen Rosenhofes, wo seit über 150 Jahren die Königin der Blumen kultiviert wird, auf dem Betriebsgelände ein Beet für die Kinder vorbereitet.

Nach einer theoretischen Einführung über das Thema setzte jedes Kind "seine" Wildrose mit einem sogenannten Pflanzholz in die Erde. In früheren Zeiten wurde Rosenwildlinge nur mit diesem Gerät per Hand gepflanzt, seit den 1960er Jahren erfolgt das Pflanzen maschinell, wie die Zweitklässler dabei erfuhren.

Im Sommer steht Veredelung an

Die Schülerinnen und Schüler waren mit Begeisterung bei der Sache und warten jetzt darauf, wie die Rosenwildlinge sich entwickeln. Im Sommer werden die Kinder wieder zum Rosenhof Schultheis kommen, um die Wildlinge zu veredeln, auch Okulieren genannt. Dabei wird ein sogenanntes Auge einer Edelrose in die Rinde des Wurzelhalses eingesetzt. Daraus entwickelt sich dann die Edelrose, so wie man sie in all ihren Formen und Farben kennt.

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